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Alle Rezensionen zu Depressive Art
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Bye Bye Dear Everything
(2007, Wonderland Records wonderd06)

Weltschmerz plus Wurlitzerwimmern vor großgeblümter Pseudopsychedelik-Kulisse. Denken wir an die Doors gekreuzt mit den frühglamourigen T. Rex, denken wir an erdigen Garagenrock und melodieverliebte Hippiehymmnen, dann nähern wir uns deutlich an diese sechs sehnsüchtig in die Vergangenheit blickenden Herren an. Himmel, die waren in den 60ern doch noch nicht mal geboren, denkt man ungläubig, die können doch nicht ernsthaft flehen, dass man ihnen doch bitte das Gefühl zurückgeben sollte – fein nach einem verblödenden Radioslogan, der sich an Ü-50-Generation richtet. Als ob nichts Besseres mehr nachkäme!

Doch, es kommt etwas nach. Denn Depressive Art begnügen sich nicht mit dem Zitat-Pop. Sie füllen die Versatzstücke mit enthusiastischer Lebendigkeit, mit ironischer Spielfreude, mit einer souveränen »Ihr-Könnt-Mich-Mal«-Attitüde. Das klingt im Ergebnis sehr rund, sehr stimmig – und sehr eigenständig. Der kokettierende Abschied von all den liebgewonnen Dingen des Lebens fällt auf dem Debüt der Schweden viel optimistischer aus, als es der Titel des Albums vermuten ließe – und mit »Reason For Regret« und »United Cosmos« sind zwei wunderbar tanzbare Herzschmerz-Sahnestückchen dabei, die so gar nicht nach trantütiger Traurigkeit schmecken. (emv)

 Depressive Art: Bye Bye Dear Everything

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.depressiveart.com



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