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Alle Rezensionen zu Märvel
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Warhawks Of War
(2011, Killer Cobra/Sound Pollution KCR117)

Schon die ersten Takte des Openers »Hello« erinnern an Landsmänner von Märvel: An die Hellacopters. Auch das nachfolgende »Bank Of Lights« ist ein arschtretender Punk'n'Roller der auch von einer (frühen) Scheibe der Mannen um Nicke Andersson stammen könnte – und siehe da: Auf »WARHAWKS OF WAR« geben die die Ex-Hellacopters-Mitglied Dregen (Backyard Babies) und Robert »Strängen« Dahlqvist (Dundertåget) ein Gastspiel.

Der Drittling des Trios aus Linköping stampft, rockt und groovt prächtig. Die Truppe um Sänger King, die übrigens während eines Austauschprogramms anno 2002 im amerikanischen Colorado zusammen fand, gönnt sich und dem Hörer nur einige Verschnaufpausen wie im Mittelteil der Scheibe. Meistens brettern die nur maskiert Auftretenden sie mit durchgedrücktem Gaspedal eingängig, mitsingtauglich durch das Dutzend Songs. Großer Spaß!

PS: Sänger King über den Albumnamen: »Es ist Krieg! Und dieser Krieg herrscht in den Stereoanlagen, im Internet und überall, wo Menschen beschissener Musik ausgesetzt sind. Märvels Hauptanliegen ist es diesen Krieg zu gewinnen!« Na dann: Helft den Jungs dabei. (nat)



Siehe auch:
Hellacopters
Backyard Babies

 Märvel: Warhawks Of War

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.marvel.nu/

 

The Hills Have Eyes
(EP, 2015, Killer Cobra/Sound Pollution -)

Was für ein lässiger Einstieg – gemeint ist der Anfang des Titeltracks, der wiederum der beste Einstieg für das neue Minialbum gewesen wäre. Denn das cool groovende »The Hills Have Eyes« verbreitet gute Laune und ist mit seinen Handklatsch-, Pfeif- und Hintergrundgesangseinlagen ziemlich eingängig, ohne jedoch überladen zu wirken. Der tatsächliche Opener klingt dagegen wie ein Hardrock-1970er-Jahre-Verschnitt und wirkt im direkten Vergleich um Längen unspannender.

Noch unspektakulärer das folgende »One Shining Moment«, bis es der erwähnte Titeltrack endlich krachen lässt. Leider geht’s mit den folgenden Liedern wieder Richtung Durchschnitt, womit das Fazit bleibt: »THE HILLS HAVE EYES« hat nur einen echten Hit. PS: Auch der Mehrwert des etwas tiefer gespielten basslastigeren W.A.S.P.-Covers » L.O.V.E. Machine « erschließt sich mir nicht – und schon das Intro-Drumming des Originals erinnerte mich an das von Thin Lizzys »Do Anything You Want To«. Dafür können die Schweden mit dem finalen »Bring It On« wieder etwas Boden gutmachen – Anspieltipp für Kiffer? Gesamtergebnis: Durchwachsen. (nat)

 Märvel: The Hills Have Eyes

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.marvel.nu/

   

Thunderblood Heart
(2008, Killer Cobra/Cargo KCR 105)

Hallo? Bin ich da gerade in ein Zeitloch gefallen? Oder sind Uriah Heep tatsächlich wieder auferstanden? Aber vielleicht wurden deren Songs nur zu oft von John und Ulrik und Tony treu gehört, die sich nun mit allem Ernst der Welt dran machen, nicht nur die Gitarren ebenso exakt aufheulen zu lassen, sondern auch den stets sich am Ende in die Höhe schraubenden Gesang bis ins Detail korrekt nachzuahmen.

Andererseits kann einem die Konsequenz derartiger Rocknummern, deren schlüssige Konsistenz aus gestaffelten Rhythmusgitarren bei sich absondernder Leadgitarre vor chorischem Gesang wieder gefallen. Und auch eine zunächst balladenhafte Nummer kommt pünktlich dahergeschlendert, was gleichfalls in Ordnung geht, wenn auch das Linköpinger Trio der Geschichte des lange-Haare-aber-gepflegt-Hardrocks nichts wirklich Neues hinzuzufügen vermag, was ja auch nicht immer sein muss. (frk)



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