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Alle Rezensionen zu Matthau Mikojan
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

Matthau Mikojan
(2008, Poko Records GOOD 64)

Matthau Mikojan hat knappe acht Monate nach Auflösung seiner Ex-Combo Bloodpit sein Solo-Debüt am Start. Das Wort »solo« ist hier durchaus wörtlich zu nehmen: Mikojan spielte alle Instrumente selbst ein, lediglich Schlagzeuger Simo Stenman unterstützte ihn in den tamperianischen Cosmic Studios, Produzent Antti Suomalainen aka Lex Luthor (Paleface) half mit einigen Keyboards aus. Das selbstbetitelte, grafisch aufwendig inszenierte Album ist ein gitarrenlastiger Rocker, zwischen verwaschenen Klampfen und akustisch reinen Passagen.

Die Songs schleppen sich mehrheitlich schwer voran, können aber durchaus locker vorwärts hüpfen wie der Opener »From My Mouth To Me And To You«. Gesanglich orientiert sich Matthau eher am tiefen Spektrum, mit einigen kleinen Schlenkern nach oben. Fazit: Noch ausbaufähige, solide, gefällige Handarbeit. Live steht Mikojan übrigens mit Schlagzeuger Stenman und Bassist Teemu Broman auf der Bühne; sein Bruder und Gitarrist Sir Christus (Ex-Negative) stieg einen Monat nach der Veröffentlichung aus der Live-Truppe aus. (nat)



Siehe auch:
Bloodpit
Paleface

Matthau Mikojan: Matthau Mikojan

   

Mania For Life
(2009, Poko Records GOOD66)

Quantität statt Qualität: Schon ein Jahr nach seinem Debüt veröffentlicht Matthau Mikojan »MANIA FOR LIFE«. Hätte er sich lieber mehr Zeit gelassen um an den Songs zu feilen. Waren auf »MATTHAU MIKOJAN« noch einige gefällige Stücke, so überlebt auf dem 41-Minüter keines die Spieldauer: Aus dem Player, aus dem Sinn.

Sicher, die Produktion (erneut von Antti Suomalainen) ist solide, die Musik handwerklich anständig umgesetzt von Mikojan (Gesang/Gitarre), Basser Teemu und Schlagzeuger Simo plus diverser Gäste. Der Zweitling als solcher ist nicht schlecht. Doch Kreativität in Texten (»Lies, Love, Booze«) oder Songwriting ist Mangelware, richtig abwechslungsreich dagegen das Booklet: In diesem posiert der Finne im halben Inhalt seines Kleiderschrankes.

Fazit: Mikojan hat bereits die Rockstar-Attitüde – die Scheibe à la »finnischer-Rock-trifft-Guns'n'Roses« nicht. (nat)



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