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Alle Rezensionen zu Perko – Pyysalo Poppoo
(Genre »Jazz«, Land »Finnland«)

 

Garden Of Time
(1993, Ondine OCTO 401-2)

Die Band der zwei absoluten Jungstars der finnischen Jazz-Szene zu Beginn der 90er Jahre: Saxophonist Jukka Perko (Jg. 1968) tourte schon 19-jährig mit Dizzy Gillespie; Vibraphonist Severi Pyysalo (Jg. 1967) wurde mit 17 Jahren von Sarah Vaughan auf die Bühne geholt. Mit »GARDEN OF TIME« waren sie gleich bei einem renommierten Label; an Vorschusslorbeeren mangelte es demnach auch nicht. Allein die Besetzung der Poppoo lässt Jazzer-Herzen schneller schlagen:

Marko Timonen wird gelegentlich von Mongo Aaltonen (perc) unterstützt und trommelt federleicht und dynamisch wie immer, Bassist Eerik Siikasaari baut ein sicheres Fundament. Darüber webt Severi Pyysalo ein dichtes Netz aus perlenden Läufen und strahlenden Akkorden an Vibraphon und Marimba, leider auch hier und da einen dicken Keyboard-Teppich. Jukka Perko feuert blitzschnelle Altsax-Linien, gefällt aber auch bei langsameren Nummern, ebenso mit dem Sopransax. Die Kompositionen, alle aus der Feder der beiden Protagonisten, halten allerdings mit dem spieltechnischen Niveau aller Beteiligten nicht mit – besonders die Fusion-beeinflußten Stücke wirken teilweise fast belanglos und überflüssig. Besser sind die Straight-Ahead-Jazz-Stücke. Schade nur, dass sich Perko und Pyysalo zwischen diesen Stilen nicht so recht entscheiden können. (tjk)



Siehe auch:
Trio Töykeät
Värttinä
Jukka Perko & Hurmio-Orkestri
Jukka Perko

 Perko – Pyysalo Poppoo: Garden Of Time

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.jukkaperko.com



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