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Alle Rezensionen zu Masterstroke
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Sleep
(2008, Dynamic Arts Records DYN026)

Braucht der Metalmarkt noch eine weitere melodische Power Metal-Band aus Finnland? Im Falle von Masterstroke mag die Antwort »ja« lauten. Die Truppe um Sänger/Gitarrist Niko Rauhala ist trotz ihres konventionellen Klangs mit kaum einer anderen Band vergleichbar: Weder theatralisch bombastisch wie ihre Landsmänner Stratovarius oder Sonata Arctica, noch im Fahrwasser der Oldschool/80er-Revival »wir-ziehen-in-die-Schlacht«-Truppen werkeln. Die Finnen haben ihre Nische gefunden; melodisch und hart zugleich, agieren sie auf »SLEEP«gute 40 Minuten auf hohem Niveau - dennoch nur geringfügig progressiv.

»Under Our Command« zeigt die Stärke der Band am besten, ein eingängiger, druckvoller Song mit fetten Gitarren und dezenter Keyboarduntermalung. Wie die hymnische erste Single »Turn Away« offenbart er einen weiteren Pluspunkt des Quintetts: der ausdrucksstarke, voluminöse Gesang Rauhalas, welcher das gesamte Spektrum von gefühlvoll bis rau abdeckt, ohne jemals ins Weinerliche abzudriften. Wer eine knackige Scheibe mit Headbangtauglichkeit und Melodie sucht, der findet sie in Masterstrokes »SLEEP« – übrigens bereits das zweite Album. Allerdings erschien ihr Debüt »APOCALYPSE« nur in Russland und Japan. (nat)



Siehe auch:
Stratovarius
Sonata Arctica

 Masterstroke: Sleep

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.masterstroke.info

   

Broken
(2013, Dynamic Arts Records/Soulfood ?)

Der Vorgänger »AS DAYS GROW DARKER« ging irgendwie an mir vorüber; deshalb kann ich nur sagen: »BROKEN« klingt deutlich moderner als »SLEEP«, aber auch wuchtiger und düsterer. Zudem haben Masterstroke die Arrangements auf dem 36-Minüter abgespeckt (abgesehen von »Reborn In Flames«).

Einige Stücke wie »I Condemn You« haben deutlich an Härte gewonnen und Fronter Niko Rauhala präsentiert wie gehabt das gesamt Spektrum seines Könnens. ... doch irgendwie werde ich mit »BROKEN« nicht warm. Das mag am unspektakulären Songwriting liegen, an der fehlenden Halbwertszeit abseits der Refrains, am chaotischen Querfeldein-Galopp des Quintetts durch diverse Metal-Elemente und/oder am (zu) amerikanisierten Klang. Kehrt bitte zu Euren Wurzeln zurück, danke. (nat)



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