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Alle Rezensionen zu Verjnuarmu
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Ruatokansan Uamunkoetto
(2008, Dynamic Arts Records DYN030)

Verjnuarmu spielen Savo Metal. Nie gehört? Macht nichts, diesen Ausdruck kennt außerhalb der Band und deren Plattenfirma wohl niemand sonst. Er bedeutet lediglich: Diese Nordlichter singen zu ihrer Death Metal-Folk-Mischung kein gewöhnliches Finnisch, sondern Savo-Dialekt – dieser wird in Savo (Ostfinnland / Seenfinnland) gesprochen. Trotz dieser Sprachbarriere von »Verinaarmu« (so der schrift-finnische Name) findet der Metalhead Zugang zur Scheibe. Im Opener »Tulesta Pimmeyvven« wechselt Fronter Puijon Perkele zwischen nahezu epischem Klargesang und Grunzen, während die Rhythmusabteilung – Woema (Bass) und Musta Savo (Schlagzeug) – fröhlich ihre Instrumente zertrümmert. Savon Surma / Viitakemies steuern Gitarren mit bisweilen leichten folkigen Melodien bei, einige dezente Chöre runden das Bild stimmig ab; ein gelungener Einstieg.

Im folgenden »Kuu paestaa, kuollu ajjaa« legt Puijon Perkele noch eine Spur an Theatralik zu. Die Truppe schafft es das Niveau fast über die gesamten 42 Minuten des Zweitlings zu halten: Kurzweilig komponiert und arrangiert, mit facettenreichem Gesang, etlichen prickelnde Melodien, schweren Riffs à la Trio Niskalaukaus und immer wieder, wie zum Ausklang (»Kalamavesj´«) klare Akustikgitarren-Parts. Einzig die Produktion dürfte noch etwas ausgefeilter sein. Anspieltipp: »Huaskalinnut«. (nat)



Siehe auch:
Trio Niskalaukaus

 Verjnuarmu: Ruatokansan Uamunkoetto



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