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Alle Rezensionen zu Nordic Trinity
(Genre »Jazz«, Land »Finnland«)

 

Eternal Echoes
(2008, KSJazz 11759-3312-2)

Hinter Nordic Trinity verbergen sich drei Spitzenkräfte des finnischen Jazz aus drei Generationen: Gitarrist Mikko Iivanainen ist Jahrgang 1975, Drummer Klaus Suonsaari 1959, dazu gesellt sich mit Juhani Aaltonen der absolute Alt- und Großmeister des finnischen Jazz mit Tenor- und Sopransax sowie Flöte (Jg. 1935). Gemeinsam bilden sie eine freigeistige Jazz-Band mit einem weit gesteckten Hintergrund, bis hin zu zeitgenössischer Komposition.

Schon der Opener »Desire« macht klar, in welche Richtung das nordische Dreigestirn geht: feine kleine Kompositionen (von allen Beteiligten) als Basis für freies Zusammenspiel mit großen Ohren und dem Gespür, zu jeder Zeit das richtige zu tun. In »Owl« bilden ein paar Akkorde von Iivanainen das Rückgrat für heftige Trommeln und einen entfesselten Aaltonen am Tenor, der auch mit über 70 Jahren nichts von seiner Kraft eingebüßt hat. »Folk Song« beginnt als solcher, bis sich die Musiker von der Vorlage lösen und in recht freie Gefilde abgleiten; hier agiert Aaltonen mit Flöte toll. Iivanainen verbindet durch Akkorde, Flächen und Linien die ausufernden Elegien Aaltonens mit den mal sensiblen, mal sperrigen Trommeln und Becken Suonsaaris. Richtig schöne Melodien schreiben sie auch noch. (tjk)



Siehe auch:
Luomo

 Nordic Trinity: Eternal Echoes

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.klaussuonsaari.com

   

Wonders Never Cease
(2005, KSJazz 11759-3307-2)

Die Qualitäten, die schon bei »ETERNAL ECHOES« zu loben waren, treten auch beim Erstling des Trios, »WONDERS NEVER CEASE«, zutage. Hier teilen sich Iivanainen und Suonsaari die meisten Kompositionen, diese werden luftig und offen interpretiert, die Interaktion der drei Musiker ist großartig.

Zwischen ruhigen, fließenden Stücken wie dem Titeltrack und freieren Eruptionen (»Snarling Dogs«) bewegt sich die nordische Dreieinigkeit, dazwischen gibt's zwei schöne Fremdkompositionen: Iivanainen trägt Hank Jones’ »All My Yesterdays«, bei »Sininen Uni« von Tapio Rautavaara muss man schon zweimal hinhören, um es zu erkennen. Grandioser Höhepunkt das fast neunminütige »Noble’s Dream«, das alle Elemente des Trios zusammenfasst. (tjk)



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