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Alle Rezensionen zu Gloria Morti
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Eryx
(2008, Cyclone Empire CYC 027-2)

Die 1999 zum Thrash-Schrubben vereinte Band aus Heinola hat in den vergangenen neun Jahren etliche Besetzungs- und Stilwechsel hinter sich gebracht: Auf ihrem zweiten Langspieler »ERYX« finden sich Gloria Morti nun irgendwo in der Schnittmenge aus Death- und Blackmetal wieder. Mal schwarzmetallisches Blastbeat-Drummming und Fauchen, mal fieses Grunzen und zertrümmernden Stakkato-Riffs, garniert mit einem häufig eingesetzten, aber nie aufdringlichen Keyboard. Trotz ihrer hohen Geschwindigkeit bieten die bleischweren, aber durchdachten Songs hinlänglich Abwechslung.

Das Quintett um Schreihals Psycho hüllt Blackmetal-Harmonien und packenden, melodischen Death in ein modernes Soundgewand, kokettiert dabei mit Emperor, Edge Of Sanity, Dissection – und Zyklon Gitarrist/Bassist Destructhor gibt im letzten Stück »Sands Of Hinnom« sogar ein Gastspiel. Produziert hat den Vierzigminüter übrigens die Band selbst, genauer gesagt deren Gitarrist Juho Räihä, im eigenen Studio. Wer mit oben genannten Kapellen etwas anfangen kann, auch im Extrem-Metal Wert auf Melodien legt und finnische Pfade abseits von Folk/Viking-/Powermetal beschreiten möchte, der greife zu. (nat)



Siehe auch:
Emperor
Edge Of Sanity
Dissection
Zyklon

 Gloria Morti: Eryx

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.gloriamorti.com/

   

Lateral Constraint
(2012, Cyclone Empire)

Irgendwie schaffen es Gloria Morti einfach nicht, Beständigkeit in ihre Besetzung zu bringen: Nach »ERYX« stiegen Schlagzeuger Jarmo Juurikka und Keyboarderin Jenni Kemppainen aus; ersteren ersetzte Kauko Kuusisalo, Keyboard / Orchestrierung legten die Finnen in die Hände des Produzenten Lars Eikind (Ex-Before The Dawn). Nach dem dritten Album »ANTHEMS OF ANNIHILATION« stieg Gitarrist Juho Matikainen aus, ihn löste Eero Silvonen (Casket, Final Harvest, Routasielu, Death Confronting) ab. Diese Mannschaft hat nun den Nachfolger »LATERAL CONSTRAINT« aufgenommen.

Mit Sänger Psycho und Gitarrist Juho Räihä (Before The Dawn) hat das Quintett zwar zwei Konstanten, doch irgendwie fehlt ihm sowohl der Wiedererkennungswert, als auch die Abwechslung, mit denen es auf »ERYX« punkten konnte. Die zehn Songs aus der Black-Death-Schnittmenge krachen überwiegend brachial aus den Boxen, das Keyboard benutzt die Truppe kaum noch, brillante Melodien sind selten, wie etwa in der Einleitung zu »Sleep, Kill, Regress, Follow«. Gloria Morti steigen hiermit leider in Richtung Durchschnittsware ab. (nat)



Siehe auch:
Before The Dawn
Final Harvest



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