Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Blackwinds
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Flesh Inferno
(2008, Regain Records RR 103)

Blackwinds war ursprünglich das Neben-/Zwischenprojekt von Lord Mysteriis während Setherials Auszeit. Nun meldet sich das Duo Lord Mysteriis / Lord Kraath mit »FLESH INFERNO« zurück. Mysteriis bedient alle Instrumente, Mikrokeifer Kraath faucht sich durch zehn bitterböse, rasante Songs. Eine Warnung vorweg: Die erste halbe Minute des Openers »Before Time« kommt verdammt leise aus den Boxen, aber dreht bloß nicht die Lautstärke hoch – die näxten Sekunden blasen euch sonst das Haupthaar senkrecht nach hinten! …und das Trommelfell gleich hinterher. Das Zweigespann entfernt sich im Verlaufe der 56 Minuten nicht allzu sehr von seiner Hauptband. Es operiert hier etwas atmosphärischer, stößt nur selten in Hochgeschwindigkeitsgebiete vor und behält trotz jeder Menge Blastbeats eher ein mittleres Tempo bei.

Die Produktion, mit dominanten, getriggerten Drums à la Dimmu Borgir, ist strittig: Hätte zu diesem frostigen 90er Black Metal à la Emperor eine räudigere, ungeschliffenere Produktion nicht besser gepasst? Weiteres Manko: Das Werk kann das hochgelegte Niveau des Openers trotz einiger Glanzstücke (»Enter The Pandemonium«, »Seraphim Ephemeral« oder »Conceptualizing The Devil«) nicht durchgängig halten. Dennoch hinterlässt »FLESH INFERNO« letztlich einen guten Eindruck, dank variablem Gesang zwischen Knurren und Keifen, unaufdringlichem Keyboard, eisigen Melodien zwischen teuflischem Geprügel und finsterem Midtempo. (nat)



Siehe auch:
Setherial
Dimmu Borgir
Emperor

 Blackwinds: Flesh Inferno



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum | Datenschutz

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche

              

© 2000 - 2019, Design & Programmierung: Polarpixel