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Alle Rezensionen zu Johanna Iivanainen & Eero Koivistoisen Yhtye
(Genre »Jazz«, Land »Finnland«)

 

Lennosta Kii!
(2007, Backstage Alliance BSACD 004)

Auf »LENNOSTA KII!« machen Johanna Iivanainen und Eero Koivistoinen da weiter, wo sie mit »SUOMALAINEN« aufhörten - sie transferieren Klassiker aus der finnischen Pop-, Schlager- und Rock-Musik in den Jazz, oder zumindest in Jazz-nahe Gefilde. Sie bedienen sich hier Songs von 1927 bis 2007. Das gelingt genau so gut wie beim Vorgänger, was nicht weiter verwundert, sind doch dieselben Beteiligten zugange. Einzig die Rhythmusgruppe ist mit Mikko Hassinen (Schlagzeug) und Abdissa »Mamba« Assefa (Percussion) nun in festen Händen.

Iivanainen und Koivistoinen haben ein gutes Händchen, wie die Songs aufzupeppen sind. J. Karjalainens »Telepatiaa« ist fein, genauso das uralte »Tiskarin Polkka« von Hiski Salomaa, den man auch am Ende des Stückes noch selbst hört. Unto Mononen ist mit »Jos Jätät Minut« dabei, ganz grandios gelingt Ismo Alankos »Kun Suomi Putos Puusta« - natürlich ist auch hier schon die Vorlage grandios. Der Titelsong ist eine von mehreren Eigenkompositionen von Koivistoinen. Auch diese Stücke sind wirklich gut, »Liekkihotellin Linja« hat eigentlich Hit-Potential, und die Ballade »Mieleni Meri« ist eine feine Plattform für Johanna Iivanainen. Die ist gut bei Stimme, ebenso der Saxophonist und die Band, aus der freilich wieder Gitarrist Teemu Viinikainen herausragt. (tjk)



Siehe auch:
Johanna Iivanainen & 1N
Eero Koivistoinen Quartet
Teemu Viinikainen / U-Street All Stars
Teemu Viinikainen und Mikko Helevä

Johanna Iivanainen: Lennosta Kii!

Offizielle Website

Offizielle Website      www.johannaiivanainen.com

   

Suomalainen
(2003, Silence Records SLC 017)

Einer der größten und auch international bekanntesten Jazzveteranen und eine der talentiertesten Sängerinnen Finnlands widmen sich mit der Popmusik ihrer Heimat: auf »SUOMALAINEN« finden sich einige ältere Lieder, die längst ihren Stammplatz in der finnischen Kultur-Schatzkiste gefunden haben.

Schön »Pieni Sydän« als herzzerreißend Ballade, rockiger »Rempallaan« und fröhlich vorwärts swingend »Kotkan Ruusu« – die Klassiker bestechen durch feine Arrangements, ohne die Lieder in ihrem Grundtenor zu verändern. Die neueren Kompositionen Koivistoinens, zu denen Juice Leskinen einige Texte beisteuerte, passen sehr gut zu den älteren, die lebhafte Bossa »Soikoon« oder der »Nuoren Tytön Valssi«. Koivistoinen spielt sowohl Tenor- wie Sopransaxophon und hat einige schöne Soli. Zu seiner Yhtye (Band) gehören noch Seppo Kantonen (Klavier, Keyboard), Ville Huolman (Bass) und Teemu Viinikainen (Gitarre), Drums und Percussion teilen sich weitere fünf renommierte Musiker. Star dieser CD ist freilich Johanna Iivanainen, die sich immer mehr zu einer der bedeutendsten Stimmen im nordeuropäischen Jazz entwickelt. (tjk)



Siehe auch:
Johanna Iivanainen
Eero Koivistoinen
Pekka Pohjola
Juice Leskinen



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