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Alle Rezensionen zu Nifters
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Zalvatore Caine Incorporated
(2010, Killer Cobra/Sound Pollution KCR 110)

Was war denn das? Der Opener »Life-Time-Life« hat kaum Fahrt aufgenommen, schon endet er abrupt. Während des anschließenden, quasi ersten Stücks »Cancervive?« stelle ich mir die Frage: An welche Amiband erinnern mich die Nifters nur? Im weiteren Verlauf des nur 32 Minuten dauernden Albums »ZALVATORE CAINE INCORPORATED« schmeißt das Quintett aber so viele Zutaten in den Topf, das es schließlich sein eigenes Süppchen köchelt: Poppige Refrains treffen auf Modern Metal, über die Schlagzeuger Jocke Göthberg (ex-Marduk, Dimension Zero) gelegentlich ein deftiges Double-Bass-Gewitter niedergehen lässt.

Diverse Elektrosamples schwimmen durch einige der elf Tracks. Mal schraubt Mats Larsson seinen Gesang in Höhen à la Muse / Placebo, mal eifert er Anders Fridén (In Flames) nach; bedauerlicherweise nölt er auch manchmal wie in »Feathers And Tar«. Der Zweitling bietet einige Abwechslung, doch bisweilen zuviel: In diesem druckvoll produzierten Pop-Punk-Industrial-Metal-Eintopf passen nicht immer alle Zutaten zusammen. (nat)



Siehe auch:
Marduk
In Flames

 Nifters: Zalvatore Caine Incorporated

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.nifters.com/

   

Invisible Caine
(2008, NZW Records NZW006)

Das muss man auch erst mal schaffen: eine gänzlich schnörkellose Rockplatte abliefern, die in Nichts wirklich gut, aber auch in Nichts wirklich schlecht ist. Deftige Kost, die teils ausladend brachial daherkommt und gerne auch mal einen Umweg über den Hardcore nimmt. Die Gratwanderung wird dann perfekt, wenn die Klippen Metal oder Hardrock heißen und die Rutschgefahr merklich steigt. Das Mengenmischverhältnis von Gut und Böse tendiert aber immerwährend zum Positiven, obgleich die Vocal-Arbeit oft ein großes Manko darstellt.

Eigenständige musikalische Transformationen oder herausragendes Songwriting darf man nicht erwarten, aber das war auch nicht Teil des Plans, der darin bestand, die Eckpfeiler der kontemporären Rockmusik möglichst flächendeckend abzubilden. So ganz stimmig gelingen will dies nicht. Das Energielevel bleibt trotz der Bemühungen wirkungslos stumpf und der Hörer bisweilen unberührt. Dennoch darf man der Band ob der Variabilität Potenzial für die Zukunft zusprechen. (maw)



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