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Alle Rezensionen zu Pintandwefall
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

Wow! What Was That, Baby?
(2007, GAEA Records GAEACD004)

Selbstbewusster als es ihnen gebührt treten Pindandwefall mit »WOW! WHAT WAS THAT, BABY?« in die Manege des Rock-Zirkusses. Demgemäß eröffnen die Finninnen mit den schwarzen Augenmasken »Somewhere I’d Be Worshipped« mit einem rotzig gekreischten »Little girl likes Poets Of The Fall, it’s almost Pintandwefall, so she’s our fan«. Nun ja, Tiktak haben sich seit langem aufgelöst, höchste Zeit also für eine neue reine Girl-Band. Aber: Eine Schwalbe macht keinen Sommer. Anders gesagt: Crazy Pints wummernde Bässe, Tough Pints hämmerndes Schlagzeug zu ein paar schnellen Gitarrenakkorden der Fronthälfte Dumb Pint machen noch lang keine L7.

Sicher schafft es die 2006 zusammengefundene Truppe ordentlich nach vorne zu rocken, doch verwendet sie nur Standards und bedient sich querbeet bei diversen Musikern – äh, ich komme gerade nicht drauf, wo sie bei »What Is Shark« geklaut haben, wer's weiß: Mail an mich. Das Duo Dumb/Crazy Pint (Keyboard, Perkussion) versucht sich an sämtlichen Gesangspielarten, doch klingt das bei Animal Alpha-Frontröhre Agnete M. Kjølsrud um Längen ausgereifter. Obligatorisch ertönt dazu der mehrstimmige mal gekreischte, mal Schubi-Duu-Backgroundgesang bei dem alle randürfen. Fazit: Ich verbringe die 29 Minuten lieber mit vier Pints im Glas, als mit den Pints auf CD. (nat)



Siehe auch:
Poets Of The Fall
Tiktak
Animal Alpha

 Pintandwefall: Wow! What Was That, Baby?

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.pintandwefall.com/

   

Hong Kong, Baby
(2009, GAEA Records GAEACD011)

Das Mädelquartett hat sich gesteigert: Die Spielzeit von »HONG KONG BABY« ist mit 30 Minuten zwar immer noch nicht wirklich länger als auf dem Vorgänger, doch musikalisch haben sich Pintandwefall weiterentwickelt. Der Gesang der Helsinkierinnen harmoniert viel besser als noch auf dem »WOW! WHAT WAS THAT, BABY?«; manch acapella-Passage (»Sarra«) bleibt freilich Geschmackssache.

Die elf Stücke klingen frisch, frech und luftig, einige grooven ganz nett wie »Beef Rice« oder »Zombie«. Gemeinsam mit so manchem Nonsens-Text – wie »Angus«, der etwas andere Piranha – entsteht so ein ungewöhnliches, leicht schräges Album. Ein Album das sich von der Masse anhebt. Mal abwarten wie sich Pintandwefall auf ihrem Drittling schlagen – und ob dieser endlich die 40 Minuten-Marke knackt.

PS: Falls der berühmte, Dosen öffnende Oktopus im Basler Zoo eines Tages seine eigene Hymne verdient, wie wäre es mit Lied Numero sechs? »Okto«. (nat)



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