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Alle Rezensionen zu Ulvhedin
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Pagan Manifest
(2004, Einheit Produktionen EP I)

Zur Einstimmung knödelt vermutlich John Lind die ersten Takte des Openers »Element Of Sorrow« so künstlich, gezwungen tief, wie es sonst 69 Eyes Fronter Jyrki mit Vorliebe macht – da laut Booklet die »Grim Vocals« auf John Sigvald Carrs Kappe gehen. Und genau von diesen speit er im Verlaufe des Langspiel-Debüts genügend aus, verhilft dem Viking / Pagan Metal von Ulvhedin zu einem schwarzmetallischen Anstrich. Das Quartett aus Haugesund bemüht sich mit »PAGAN MANIFEST« redlich aus dem Schatten der weitaus bekannteren (Ex)Bewohner Enslaved, Einherjer und Tundra zu treten.

Wenngleich gewisse Einflüsse der beiden erstgenannten Kapellen samt einem Schuss Borknagar nicht zu leugnen sind, agiert der Vierer dennoch hinlänglich eigenständig. Die Norweger bleiben meist im Midtempo-Bereich – sporadisches Geknüppel wie in »Maanelys« nicht ausgeschlossen – und kreieren düstere, frostige Pagan-Hymnen mit einem Hauch Dramatik, denen im Grieghallen Studio der letzte authentische Schliff verpasst wurde. Die Texte ranken sich dem Albumtitel entsprechend gerne um die nordische Mythologie, reichen von Odin (»One Eyed God«) bis zu den Nornen (»Echo Of The Goddesses Voices«). Ein feines Scheibchen. (nat)



Siehe auch:
The 69 Eyes
Enslaved
Einherjer
Borknagar

 Ulvhedin: Pagan Manifest



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