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Alle Rezensionen zu Hereä
(Genre »Avantgarde«, Land »Finnland«)

 

Hereä
(2007, Plastinka PLACD048)

Mangels der Rubrik »Weltmusik« trifft »Avantgarde« wohl am ehesten den Stil von Hereä. Das Quartett verquickt klassische Rhythmen mit modernen Melodien, Jazzelementen und traditionellen finnischen Texten, kombiniert Schönheit und Mystik. Die Finnen bestechen aber in erster Linie durch ihre Dynamik – und die ungewöhnliche Zusammenstellung der Instrumente: Milla Viljamaa sitzt am Klavier, Aili Ikonen streicht über die Geige, Vesa Norilo übers Cello oder haucht in die Flöte, Kontrabassistin/Perkussionisten Sara Puljula pointiert die Lieder.

Über diese instrumentale Klanglandschaft erhebt sich alsdann die Stimme von Aili Ikonen. Sie beherrsch ein unglaubliches Spektrum, thront mühelos über allem, a capella oder begleitet, wechselt von Folk zu Jazz, schreit, klagt, säuselt – und zeigt in keiner Tonlage Schwächen. Der Vierer serviert elf facettenreiche, sorgfältig arrangierte Lieder doch von einer wunderbaren, luftigen Leichtigkeit, starke 47 Minuten »Nordic landscapes and urban colors«. Hereäs Debüt: Ein Album wie ein Gedicht. (nat)



Siehe auch:
Hilja Grönfors

 Hereä: Hereä

Offizielle Website

Offizielle Website      https://www.hereamusic.com/



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