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Alle Rezensionen zu Dead Beat Society
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

Songs For The Tide
(EP, 2001, Eigenverlag)

Manchmal findet man ganz unverhofft eine musikalische Perle; so geschehen mit dem einzig mir bekannten Album der finnischen Dead Beat Society. Nun, Album ist vielleicht zuviel gesagt: Gerade mal drei Stücke umfasst »SONGS FOR THE TIDE«. Im perfekt produzierten Soundgewand eröffnet »Tide« die EP des Quintetts. Der starke Opener lebt ebenso von Pekka Alavas samtigem Gesang, wie von der bluesig, groovenden Rhythmik und seiner reinen, klaren, Instrumentierung, Mundharmonika-Tupfen inbegriffen. Meeresrauschen leitet über zum anschließenden »In The Silence Of The Stars«, das melodisch verträumt startet. Doch ziehen die Finnen hier Tempo und Lautstärke im Refrain an, den Pekka ungewohnt rau knarzt – passend zum verzerrten, verwaschenen Gitarrensound. Nonchalant kreieren DBS anschließend eine locker groovende Jam-Session-Atmosphäre, bis der Song abrupt endet.

Völlig entrückt beginnt der Schlusstrack »Letter«, für den sich Pekka die Sängerinnen Hanna Ahrikkala und Mirkka Jalonen mit ins Boot holt, wieder wimmert eine einsame Mundharmonika. Starker Abgang. Falls jemand weiß, was aus den Jungs geworden ist: Bitte melden. Eine Anmerkung zum Namen: Hier verquicken Pekka, Gitarrist/Keyboarder Mika Satosaari, Xylophonspieler/ Bassist Anssi Lahtinen, Schlagzeuger Jani Pirkkalainen und Jari Kokkinen (Mundharmonika, Hintergrundgesang) den Film Peter Weirs »Dead Poets Society« (1989) mit einer Huldigung an Beat Generation. (nat)

 Dead Beat Society: Songs For The Tide



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