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Alle Rezensionen zu Duo Milla Viljamaa Johanna Juhola
(Genre »Folk«, Land »Finnland«)

 

Tango Diary
(2012, Eigenverlag/Sibelius Academy Folk Music Rc 135 / MMJJCD 001)

Fünf Jahre nach ihrem Debut gehen Milla Viljamaa und Johanna Juhola den nächsten Schritt. Auf »TANGO DIARY« verzichten sie auf weitere Musiker und Fremdkompositionen. Die Pianistin Viljamaa und die Akkordeonistin Juhola erweitern gelegentlich das Klangspektrum mit Glockenspiel, Melodika und kleinen Percussion-Effekten, aber im Zentrum stehen ihre Hauptinstrumente. Ein traumwandlerisches Zusammenspiel haben sie sich in den letzten Jahren erarbeitet!

Beide haben jeweils die Hälfte der Stücke komponiert und wechseln sich immer ab. Juholas »Neljän Minuutin Rakkaus«, die 4-Minuten-Liebe, womit ein Tango gemeint ist, eröffnet diese CD mit furiosen Melodien und herrlichen dynamischen Sprüngen – ein tolles Stück, das auch fast 10 Jahre später Bestandteil ihres Live-Repertoires ist. Juholas Stücke sind die verspielteren, »Pikku Milonguera« ist auch ein grandioses Beispiel dafür. Viljamaa schreibt etwas ernstere Stücke, aber auch ihr gelingen feine Melodien, wie in »The City Of Fair Winds« oder »Taxi Dancer«. Atemberaubend gut ist dieser »TANGO DIARY« - selbigen gibt es als Zuckerl: Elina Lajunen hat ein Tagebuch über ihre Tango-Reisen nach Berlin und Buenos Aires geschrieben, diese sind in Finnisch und Englisch im Booklet abgedruckt. (tjk)



Siehe auch:
Johanna Juhola
Milla Viljamaa
Las Chicas Del Tango
Johanna Juhola Reaktori

Duo Milla Viljamaa: Tango Diary

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.millaviljamaa.com

   

Mi Retorno
(2007, Texicalli Records TEXCD 076)

Es geht ja das Gerücht um, das der finnische Tango dem argentinischen Original an rhythmischer Finesse und Virtuosität hoffnungslos unterlegen sei wie die jeweiligen Fußball-Nationalmannschaften. Gut, was den Tanz angeht, sei dem zugestimmt, was den Fußball angeht: Mal sehen. Und was die Musik betrifft: von wegen!

Wobei man, zugegeben, das, was die Pianistin Milla Viljanmaa und die Akkordeonistin Johanna Juhola, hier veranstalten, nicht ganz dem »Finnischen Tango« zurechnen kann. Beide kennt man von diversen anderen Projekten, beide sind auch solo aktiv. Sie bedienen sich bei Unto Mononen (»Tähdet Meren Yllä«) genauso wie bei Astor Piazzolla (»Coral«), schreiben aber die meisten Stücke selbst. Diese klingen mal etwas melancholisch, öfters beherzt nach vorne und irrwitzig virtuos: Die beiden spielen wie der Teufel und schreiben gute Stücke, holen sich Unterstützung von Sara Puljula (b) und Pekka Kuusisto (vi) und machen alles richtig – eine grandiose Tango-Scheibe! (tjk)



Siehe auch:
Pekka Kuusisto



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