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Alle Rezensionen zu Draugnim
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Northwind's Ire
(2008, Spikefarm/Soulfood NAULA101)

»Was uns nicht umbringt… macht uns nur härter« – lautet möglicherweise das Motto der 1999 als Einmanncombo von Morior gegründeten Draugnim. Nach vier Demos, etlichen Besetzungswechseln sowie einem überfluteten Proberaum im Jahre 2002, in welchem Equipment samt Träumen in der Kloake versanken, haben es die Finnen endlich geschafft, ihr Debüt »NORTHWIND'S IRE« zu produzieren und veröffentlichen. Und welches Genre passte besser zu dieser, nach nahezu zehn Jahren aus der Versenkung aufgetauchten Kapelle, als (Pagan) Black Metal? Gitarrist/Keyboarder Morior fabriziert mit Sänger Chimedra und Basser Turms sieben sphärische Schwarzhymnen, von Moonsorrows Henri Sorvali produziert.

Ob hier wieder Impaled Nazarenes Schlagwerker Repe Misanthrope aushilfsweise die Stöcke schwang, wie auf dem 2007er Demo »SWORN TO WAVES«, entzieht sich meiner Kenntnis. Der gleichnamige Song jedenfalls, ist ein wahre Nackenhaare-aufstellende Hymne à la Summoning. Das Trio wechselt von epischen Melodien wie im eröffnenden »Moonpath« zu Krachern wie »Feast Of The Fallen«, bleibt aber immer kitschfrei. Mit melodischem, aber nie aufdringlichem Keyboard, monumental-monotonen Gitarren, schnörkellos-treibendem Schlagzeug und heiserem, gelegentlich durch Chöre ergänztem Kreischen, schaffen draugnim eine mystische, hypnotisierende – und melancholische – Klangwelt. Träumerisch, kühl und schroff. (nat)



Siehe auch:
Moonsorrow
Impaled Nazarene

 Draugnim: Northwind

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.draugnim.fi/



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