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Alle Rezensionen zu Miseration
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Your Demons – Their Angels
(2008, Lifeforce Records LFR 087-2)

Miserations Death/Thrash-Debüt »YOUR DEMONS – THEIR ANGELS« erschien bereits 2007 via Rivel Records, nun schmeißt es das aktuelle Label Lifeforce erneut in die Läden rund um den Globus. Das Livequintett Miseration ist eigentlich ein Zweimann-Projekt, bestehend aus Gitarrist Jani Stefanovic (Divinefire, Essence Of Sorrow) und Sänger Christian Älvestam (Scar Symmetry). Während letzterer grunzt, growlt, kreischt, wie in seiner Hauptband – oder Edge Of Sanitys Dan Swanö – extreme Stimmakrobatik betreibt, trümmert Jani sämtliche Instrumente auf die Scheibe.

Musikalisch agiert das Duo starke 41 Minuten auf sehr hohem technischem Niveau, die fette Produktion setzt das Sahnehäubchen obenauf. Alle Facetten Miserations vereint das Ohrenmassaker »World Letalithy«, vom doomig-schleppenden Beginn über tonnenschwere Riffs und melodiöse Parts bis zur geballten Todesbleimacht. Trotz all des Lobs gibt es einige Kritkpunkte: Es fehlt an Eigeninitiative – der Opener »Thrones« trägt Fear Factorys alte Kleider auf – und wirklichen Neuerungen, welche der Scheibe eine längere Halbwertszeit beschert hätten. Freunde melodischen Death Metals werden an der Scheibe dennoch (kurzzeitigen) Gefallen finden. (nat)



Siehe auch:
Scar Symmetry
Edge Of Sanity
The Few Against Many

 Miseration: Your Demons – Their Angels

   

The Mirroring Shadow
(2009, Lifeforce Records LFR 100-2)

Die technischen Deather Miseration schlagen wieder zu. Noch härter, noch schneller, noch brutaler. Die Mannen um Christian Älvestam und Jani Stefanovic wüten, wettern und gewittern auf »THE MIRRORING SHADOW« als gäbe es kein Morgen. Stilistisch fahren die Schweden die Göteborger Schiene – melodisch, aber aggressiv – mit einem Schuss frühe Entombed. Das Ganze zelebrieren sie auf hohem technischem Niveau, wie bereits auf dem Vorjahresdebüt »YOUR DEMONS – THEIR ANGELS«.

Brachial eröffnet »Dreamdecipher« das zweite Album, die weiteren acht Songs grollen ebenso grimmig hinterher; dementsprechend verzichtet Älvestam auf Klargesang. Also alles richtig gemacht? Nicht ganz: Die Scheibe wirkt einen Tick zu kalkuliert und das Haltbarkeitsdatum liegt im Mittelfeld des Genres. (nat)



Siehe auch:
Entombed



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