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Alle Rezensionen zu Robin Taylor
(Genre »Rock«, Land »Dänemark«)

 

Isle Of Black
(2008, Transubstans Trans031)

Es gibt so viele Wege. Die Entscheidung, diesen oder jenen Abzweig zu nehmen, kann zu einer echten Gewissensfrage werden. Manche wollen sich aus Prinzip nicht festlegen. Zu diesen gehört das extrem schaffensfreudige dänische Experimentalrock-Urgestein Robin Taylor. Auf seinem bereits elften Soloalbum »ISLE OF BLACK« sind abrupte musikalische Brüche Programm. Verhaltene elektronische Spielereien mit reichlich Vocoder-Einsatz, traditionell swingender, Saxofon-dominierter Jazz, wütende Seventies-Gitarrensoli und ausufernde Progressive-Rock-Improvisationen sind nur einige der Elemente, die hier reichlich übergangslos nebeneinander stehen. Einen gemeinsamen Nenner müssen nicht nur Buchhalternaturen einfordern. Zumindest das kurze Aufblitzen eines roten Fadens schadet nie. Denn wenn einer nur zeigen will, wie musikalisch vielseitig er doch sein kann, ist dies im Ergebnis reichlich unbefriedigend.

An der Qualität mangelt es der elften Taylorschen Solobemühung nicht. Versierte Mitstreiter wie die Sängerin Louise Nipper, der Saxophonist Karsten Vogel und der Drummer Rasmus Grosell sind die bestmöglichen Mitstreiter für die Experimentierlust des Dänen. Dass der Bonus-Song »Tzmit« der eigentliche Höhepunkt des Albums ist, gehört zu den Dingen, die man hier nicht wirklich versteht: ein endloser Drone-Track, eine redundante Meditation über eine einzige Basslinie. Puuuh. Möge sich jeder seinen Reim drauf machen. Die Rezensentin streikt. (emv)

Robin Taylor: Isle Of Black

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.progressor.net/robin-taylor



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