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Alle Rezensionen zu Code
(Genre »Metal«, Land »Grenzgänger«)

 

Resplendent Grotesque
(2009, Tabu Recordings/Soulfood TABU 027)

Wer avantgardistischen Black Metal à la Arcturus oder Ved Buens Ende mag, sollte unbedingt in das zweite Album der Multikulti-Truppe Code reinhören. Das Quartett um den britischen Sänger Kvohst wirbelt auf »RESPLENDENT GROTESQUE« von klassischen Schwarzmetallstücken wie »Possession Is The Medicine« zu schrägen, progressiven Werken wie »Jesus Fever«. Je nach Stimmung jammert, schreit oder singt Kvohst, während sein Landsmann Aort an der Gitarre einen Spannungsbogen nach dem anderen aufbaut, mit teils leicht disharmonischen Melodien.

Der norwegische Bassist Vicotnik (Dødheimsgard, Ved Buens Ende) bereichert die acht kreativen Lieder bisweilen mit angejazzten Passsagen, während der Schwede Adrian Erlandsson (Ex-At The Gates) am Schlagzeug mächtig groovt. Höhepunkt des Albums ist »A Sutra Of Wounds«, das sich mit einer Mixtur aus einschneidendem Klargesang, progressiven Elementen und zu rumpelndem, klassischem Black Metal zu einer grenzenlos finsteren, fünfminütigen Hymne empor schraubt. Ein großes Lob für den innovativen, tiefgängigen 35-Minüter – dessen Nachfolger gerne etwas länger sein darf. (nat)



Siehe auch:
Arcturus
Ved Buens Ende
Dødheimsgard

 Code: Resplendent Grotesque



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