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Alle Rezensionen zu Mustan Kuun Lapset
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Viimeinen Laulu Kuolemasta
(2007, Stay Heavy Records SHR011-2)

Finnische Bands sind hierzulande in den vergangenen Jahren wirklich schwer in Mode gekommen – vor allem wenn sie aussehen, pardon klingen, wie Apocalyptica, HIM, Rasmus, Lovex oder notfalls wie Children Of Bodom. Schlechte Aussichten für Mustan Kuun Lapset. Des »Schwarzen Mondes Kinder« spielen weder charttaugliche Musik, noch eignen sie sich als Dekoration von Teenie-Zimmerwänden. Folglich kennt sie keine Sau, obwohl sie mit »VIIMEINEN LAULU KUOLEMASTA« bereits ihren vierten Studio-Longplayer vorlegen. Aus kommerzieller Sicht macht das Quartett wirklich alles falsch: Unbeirrt geht es seinen eigenen Weg, schert sich einen Dreck um Schubladen und Image.

Im Kontrast zu ihrer Optik irgendwo zwischen Rocker und Death / Hardcore Metaler spielen sie melodischen Black Metal angereichert mit Death, Doomelementen – und mit finnischen Texten. Der Opener »On Aika Itsekin Lohduton« beginnt mit zarten Akustikgitarren / Streichern, schaukelt sich langsam mit Schlagzeuggebolze, jaulenden Gitarren und einem fauchenden, keifenden Pete Lehtinen am Mikro zur schwarzmetallischen Furie hoch. Am Hintergrundmikro gastiert hier übrigens Varjo-Fronter Antti Lautala, im weiteren Verlauf des Werkes kommen Musiker von Random Plan dazu, sowie der Geigenvirtuose Jukka Malinen. Kreativ, detailverliebt, mühelos reiht die Kapelle einen Spannungsbogen an den anderen. Mit MKL vergeht die Zeit wie im Flug – mehr davon! (nat)



Siehe auch:
Varjo
Apocalyptica
HIM
Children Of Bodom

 Mustan Kuun Lapset: Viimeinen Laulu Kuolemasta

   

Kauniinhauta / Suruntuoja
(2 CDs, 2005, Dies Irae Records IRAE 002)

Diese im Jahre 2005 via Dies Irae Records veröffentlichte DoppelCD vereint das Debüt »SURUNTUOJA« anno 2002, sowie den Nachfolger »KAUNIINHAUTA« aus dem Jahre 2003, beide ursprünglich bei Northern Sound erschienen. Die 1993 in Hollola unter dem Namen Häiriö (»Störung«) gegründete Gruppe startet »SURUNTUOJA« in bester Black Metal-Manier – und bleibt dabei. Das Schlagzeug knattert, Gitarren heulen, Pete Lehtinen geifert und faucht.

Die 1996 in Mustan Kuun Lapset umbenannte Truppe drosselt häufiger mal das Tempo – balladesk beginnt der Titeltrack, nimmt aber im weiteren Verlauf kräftig Fahrt auf – doch meist macht das Quartett ordentlich Druck nach vorn. Auf dem Zweitling »KAUNIINHAUTA« lassen es MKL etwas ruhiger, doomiger angehen. Sie bleiben aber in schwarzmetallischen Gefilden, über denen dank einzelner Violinen, Akustikgitarren oder Frauengesang häufig ein Hauch Wehmut weht. Hier zeigt sich die Fähigkeit der Finnen geläufige Muster mit originellen Ideen zu kombinieren, der Weg ist bereitet. (nat)



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