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Alle Rezensionen zu Cause For Effect
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

0 + 1 = 01
(2007, Dies Irae Records IRAE007)

Grüße aus einer Zeit, als der Mensch noch keine Worte kannte, sondern sich mittels Grunzlauten verständigte: »Öähhh«, »hrrrhrh«, »grrrr«, »öööääärrkkch« tönt es in 33 Stücken, zu erstaunlich filigraner Musik. Ein Griff zur CD-Hülle – Wahnsinn. Im Booklet stehen tatsächlich Texte, oder nennen wir es Worte. Allzu viele davon bringt das Duo Cause Für Effect in der jeweils extrem kurzen Spielzeit – immer unter einer Minute – nicht unter. Schreck lass nach. Das erste verständliche Wort. Und noch eins. Dazu bespielen Röchler Tuomo plus Musikpartner Ari nur Bass und Schlagzeug.

Das mittlerweile dritte Langspiel-Album ist so unglaublich schräg, dass es schon (fast) wieder Spaß macht. Oder mit den Worten der Finnen ausgedrückt: »Grindcore is the key but not only traditional blast beats, also many influences from the different types of music. Open mind and need to create own music gives cause for effect's style unique and fresh content. Together with bass, drums and deep growling vocals cause for effect plays short, fast and intense songs with high technical skill«. Und jetzt alle: »öähhh«, »hrrrhrh«, »grrrr«, »öööääärrkkch«. (nat)

 Cause For Effect:  0 + 1 = 01

   

2001-2004
(2006, Dies Irae Records IRAE 006)

Die 1992 gegründete Combo Cause For Effect agierte bis 1998 mit wechselnden (Session)Gitarristen als Trio, schrumpfte danach zum Duo. Auf dem einstündigen »2001-2004« bündeln Tuomo und Ari all ihre, heute nicht mehr erhältlichen Veröffentlichungen im entsprechenden Zeitraum – aber rückwärts. Den Anfang macht die 2004er »PROFESSIONAL 300«-MCD, zu welcher die Finnen sogar eine drei-Gig-Tour in Deutschland spielten. Kennzeichen: Grindcore-Geröchel, dumpfe Bassmelodien und Drumming zwischen groovy und Blastbeats.

Darauf folgt das 42 Stücke umfassende, zweite Full-Length »ALBUM« (2002), welches den Beiden zu etlichen Auftritten in ihrer Heimat verhalf – darunter zwei mit Napalm Death – sowie in Deutschland/Schweiz – darunter eine mit Entombed plus drei mit Nasum. Auf dem Zweitling befindet sich auch das Instrumental »First Sunbeams Of A New Dawn«, das verdächtig nach Blue Oyster Cults »Don't Fear The Reaper« klingt. Den Schlusspunkt setzt wiederum eine MCD; »PQ-2« wurde zwar schon 1998/199 eingespielt, erschien aber erst 2001. Grindcore ganz anders interpretiert – ein ganz anderes Hörerlebnis. (nat)



Siehe auch:
Entombed
Nasum



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