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Alle Rezensionen zu Montevideo
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

Come Clean
(2006, Stupido Twin Records TWINCD80)

Es haut nicht alles im Leben so hin, wie wir uns das wünschen. Ein Dauerbrennerthema, ein weltliterarisches Sujet, der eigentliche emotionale Treibstoff musikalischer Genres von Schlager bis zum Indiepop. Besonders passend lässt sich zu sanften Americana-Singer-Songwriter-Klängen gegen die Ungerechtigkeit des Lebens aufbegehren. Ein schönes Beispiel für diese poetische Strategie zur Konfliktbewältigung bieten Montevideo aus Helsinki auf ihrem Debüt »COME CLEAN«. Die Botschaft lautet: Das Leben mag uns quälen, aber bitte: Aufgeben tun wir deswegen noch lange nicht. All diese amourösen Desaster zwingen uns nicht wirklich in die Knie.

Das Quintett rund um Mastermind Sam Shingler, der schon bei den verblichenen Pansies zuständig für die Unterabteilung gepflegte Melancholie war, setzt den bereits eingeschlagenen Kurs fort: Mit sanften Gitarren werden wir siegen. Indie-Heroen wie Teenage Fanclub stehen Pate dazu. »COME CLEAN« pflegt das Balladige, die emotionalen Wechselbäder. Spielt gekonnt und theatralisch auf der Klaviatur der Gefühle. Entwickelt ein großes Gefühl für das kleine Melodram. Aber, leider: Der empfindsame Gitarrenpop ist ein weites, weites Feld. Montevideo richten sich souverän und professionell auf ihrer eigenen Parzelle ein. Aber das tun hundertundelf andere Bands auf der weiten Welt auch. Was nicht gegen Qualität spricht. Aber dieser entscheidende Funke Originalität oder der Wunsch zum Aufbruch, die fehlen. (emv)

 Montevideo: Come Clean

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.mntvdo.com



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