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Alle Rezensionen zu October Tide
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Rain Without End
(2008, VIC Records/Soulfood VIC 003)

October Tide sind längst Geschichte, das 1997er Debüt »RAIN WITHOUT END« eigentlich ebenfalls. Doch elf Jahre später hat Dan Swanö die Scheibe für die Wiederveröffentlichung via Vic Records in ein angemessenes Klanggewand gesteckt. In neuem Glanz erstrahlt nun die Musik von Jonas Renske und Fredrik Norrman, welche die (temporäre) Auszeit Katatonias für dieses Doom Metal-Projekt nutzten. Folglich erinnert das Album der Schweden an die ähnlich gelagerten Frühwerke Katatonias, wie »BRAVE MURDER DAY« aus dem Jahre 1996 oder die »SOUNDS OF DECAY«-EP anno 1997.

Renske (Gesang/Schlagzeug) grunzt und röchelt, Norrman (Gitarre/Bass) schleppt sich schwermütig hinterher. Ein düsteres, atmosphärisches Midtempo-Klangbild reiht sich ans andere, tiefer Death-Gesang und dunkle Riffs werden durch einige helle Passagen (Akustikeinlagen, Synthies) akzentuiert. Das Duo kreiert eine 39minütige Ode an die Melancholie. Wer das Dunkelwerk damals verpasst hat oder einfach Bands wie (alte) Paradise Lost / Katatonia mag, greife zu. (nat)



Siehe auch:
Katatonia
Edge Of Sanity

 October Tide: Rain Without End

Offizielle Website

Offizielle Website      http://octobertide.net/

   

Tunnel Of No Light
(2013, Pulverised Records ASH100CD)

Dieses Mal hat’s nur drei Jahre gedauert, bis die Pessimisten-Metaller October Tide den Nachfolger veröffentlichen: Artgerecht irren sie durch einen »TUNNEL OF NO LIGHT«, angeführt von einem neuen Mann am Mikro: Alexander Högbom (Volturyon, Spasmodic). Ein weiteres neues Mitglied ist der Basser Mattias Norrman (Ex-Katatonia).

Musikalisch hat sich bei den Schweden trotzdem nicht viel geändert, schon der Opener »Adoring Ashes« vereint alle Charakteristika: Klagende Melodien, schwermütige Riffs, gemächliche Rhythmik, wohldosierter Gesang zwischen finsterem Growlen und heiserem Krächzen beherrschen die 52 Minuten. Manko: Das zu ähnliche Songwriting; selbst nach mehrmaligem Hören sind die einzelnen, knapp fünf bis achteinhalb Minutenlangen Stücke kaum zu unterscheiden. Fans von Katatonia, In Mourning oder Swallow The Sun könnten sie dennoch gefallen. (nat)



Siehe auch:
Katatonia
In Mourning
Swallow The Sun

   

A Thin Shell
(2010, Candlelight CANDLE318CD)

Auf »A THIN SHELL« musiziert nur noch die Hälfte der October Tide-Gründer aus dem Jahre 1995: Gitarrist Fredrik Norrmann. Den Sänger und Schlagzeuger aus den Anfangstagen, Jonas Renkse, ersetzen inzwischen gleich zwei Mann. Der neue Fronter Tobias Netzell steuert sehr rauen Gesang und klagende Growls bei, die perfekt zur doomigen Stimmung passen, während Drummer Robin Bergh und Sessionbassist Jonas Kjellgren sich im Negativ-Geschwindigkeitsrekord versuchen.

Schön(e) melancholische (Gitarren-)Melodien wie im Opener »A Custodian Of Science lassen jedem Doom-Fan wohlige Schauer über den Rücken laufen. Dazu haben die Schweden ihren sieben langen Stücke modern, aber authentisch, produziert. Die Mühe einzelne Stücke hervorzuheben, kann ich mir sparen – das Album überzeugt vom ersten bis zum letzten Takt. Hoffentlich dauert's bis zum Nachfolger nicht wieder elf Jahre. (nat)



Siehe auch:
Majalis



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