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Alle Rezensionen zu Baltic Crossing
(Genre »Folk«, Land »Grenzgänger«)

 

Baltic Crossing
(2008, Gofolk GO0508)

Die Wahrscheinlichkeit, in Kokkola bei einem Volksmusik-Kongress auf ein paar Vertreter der Familie Järvelä zu stoßen, liegt bei 100% – ist doch Kaustinen, die kleine Hauptstadt der (west-)finnischen Folklore, nicht weit, und dort heißen fast alle Järvelä und spielen Violine. So geschah es auch dem dänischen Fiedler Kristian Bugge und seinem britischen Kumpel Ian Stephenson (g). Antti und Esko (spielen auch bei Frigg zusammen) sind die beiden Järvelä-Kousins, die sich ihre Bässe, Violinen, Mandolinen, Banjos etc. packten, dazu kam Andy May mit ein paar Dudelsäcken, schon war Baltic Crossing auf dem Weg.

Bald merkten sie, dass die Folklore ihrer unterschiedlichen Heimatländer gar nicht so unterschiedlich ist (dies gilt nur für Westfinnland!), und dass sich diese Unterschiede trefflich zu einer frischen, neuen, kraftvollen »baltischen« Folklore verschmelzen lassen. So spielen sie nun frisch und froh Polkas (»Original Polka Set«) und Schottische, mal melancholisch (»Sir John Fenwick’s«), mal mit viel Drive (»Sextour«), mal mit Gypsy-Swing-Flair (»Space Cowboys«). Wenn sie zusammen spielen wollen, muss mindestens einer die Ostsee überqueren – auch wenn man dabei nicht wirklich Rom entdeckt: Spaß macht diese CD allemal, zum Tanzen taugt sie auch. (tjk)

 Baltic Crossing: Baltic Crossing

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.balticcrossing.com

   

Firetour
(2010, GO‘ Danish Folk GO 1310)

Grandios! Baltic Crossing waren schon auf dem Debut gut, aber jetzt gehören sie zur absoluten Spitze. In der unveränderten Band spielen hervorragende Musiker sehr gut zusammen und haben in den Grenzen der traditionellen Volksmusik einen eigenen Stil entwickelt – gelegentlich blitzen fast jazzige Improvisationen auf. Neben zwei Violinen und Kontrabass frischen Gitarre und Piano den Gesamtklang auf. Ab und zu hört man auch Mandoline und Harmonium.

Die Musik stammt komplett aus Dänemark – ausschließlich von den Inseln Lolland und Falster – und umfasst Lieder vom 18. bis ins letzte Jahrhundert, dazu kommt eine neue Komposition. So lebendig, so virtuos, so spielfreudig hat man alte dänische Folklore selten gehört. (tjk)



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