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Alle Rezensionen zu Neverdice
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Neverdice
(EP, 2008, Eigenverlag -)

Spiel mir das Metal-Akkordeon, Baby! Und zwar zu schweren Riffs, düsterem Gesang und elektronischen Rhythmen. Ohne Akkordeon wären Neverdice ganz einfach beschrieben: Die Jungs hören (Glenn) Danzig, diverse Industrial / Gothic Metal-Truppen und natürlich Rammstein, die sich allesamt in ihrem Sound widerspiegeln. Der Erstgenannte scheint hauptsächlich auf Sänger Tuomas abgefärbt zu haben, der versucht seine Stimme in Richtung Glenn Danzig/Jim Morrison zu knödeln. Das käme gar nicht schlecht rüber – wenn es nur etwas weniger gezwungen klänge.

Die EP startet mit einem Discobeat, zu dem sich schnell schwere Riffs von Janne/Toni samt erwähntem Gesang gesellen – soweit noch nicht ungewöhnlich. Doch dann packt Hannu, der tatsächlich aus dem Folk-Bereich kommt, sein Akkordeon aus und schon nimmt der Opener »Let Them Die« eine unverhoffte Wendung. In diesem Stil folgen vier weitere Stücke der 2003 gegründeten Truppe, bevor das selbstbetitelte Werk mit zwei elektronischeren Versionen (»AYTD«-/ »Metamorphic«-Remix) des ersten Stücks endet. So streckt das Quartett die Gesamtspielzeit um weitere elf Minuten. Wer schon immer wissen wollte, wie »Industrial-Folk-Metal« klingt, der schmeiße den 34-Minüter der Helsinkier in den Player. (nat)

 Neverdice: Neverdice



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