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Alle Rezensionen zu Dokkemand
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

Høns
(2008, Osmose Productions OE015)

Marius Grøtterud Egenes aus Oslo ist ein Spielkind. Auf seinem ersten Album vertreibt sich der »Puppenmann« die Zeit damit, kleine bunte Plastikteile aneinanderzuzwirbeln, bildlich gesprochen. Ganz wörtlich hat er dieses Spiel mit Plastikringen bei seinen Eltern beobachtet, die sich dabei oft auch mal im Eifer des Gefechts blutige Finger holten. Der Dokkemand geht's ruhiger an.

Er kreiert eine lustig klimpernde Plastik-Musik, die ganz absichtlich ein bisschen billig klingt, ein bisschen nach Glitch, Elektro-Pop, Analog-Synthie-Nostalgie. Alison Shaw, Lars Wiik und andere geben großzügig ihre Stimme für Vokalparts her, die Egenes dann durch die Knöpfchendreh-Mangel schickt, dass es nur so schlingert und blubbert. Das ist echt nett und auch meist ganz fantasievoll. Das Problem: Allzu oft scheint die Technik tonangebend zu sein und nicht das Werkzeug für den Musiker. Sprich: Man hört die Software, die Geräte, all die tollen Effekte und Klang-Klingklong-Dinger, die die Progamme so hergeben, und natürlich muss der Dokkemand sie alle, aber auch wirklich alle ausprobieren. Das ist schade, eine Parade von Effekten – allzu viel buntes Plastik eben. (sep)

 Dokkemand: Høns



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