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Alle Rezensionen zu Les Issambres
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Folklore Of Mine
(2008, Fifth Week Records 7320470 104231)

Ein Brief an ein gebrochenes Herz. Vielleicht sollten wir den an uns selbst schreiben, wenn mal wieder ein grobes, unsensensibles Monster über unsere Gefühle hinweggetrampelt ist. Dass eine solche Selbsttherapie wohltuend ist, weiß keiner besser als das Stockholmer Folkpop-Trio Les Issambres. Ihr Song »Letter To A Broken Heart» ist ein Meisterstück an Empfindsamkeit und Tapferkeit in Zeiten emotionaler Katastrophen. Solche Musiker muss man allein aus diesem Grund lieben.

Les Issambres präsentieren sich auf ihrem bereits fünften Album »FOLKLORE OF MINE« als unerschrockene Agenten in eigener, unspektatulärerer, aber umso zärtlicher und nachhaltiger Sache. Benannt hat sich die Band nach einem kleinen Ferienort an der französischen Riviera, einem Ort, wo die falschen Mimosen blühen. Kleine, fernwehkranke Ironiker. Denn dem Bruder-Schwester-Wechselgesang von Karin und Stefan Jacobson geht es in bester Slow-Folk-Tradition um echte Emotionen. Traumatische und burleske Erfahrungen. Wenn nötig, auch mit Unterstützung einer simplen Blockflöte. Man muss einfach lächeln. Und mitsingen. Aber nicht zu laut, damit man noch gut zuhören kann. (emv)

 Les Issambres: Folklore Of Mine

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.myspace.com/lesissambres

   

Me, Amelia, Phil & Heather
(2010, Fifth Week Records FW011)

In Zeiten des Frühkapitalismus hätte man Lebenskünstlern wie Les Issambres kräftig Beine gemacht. Tagträumen? Tagelang mit der Klampfe im Kaffehaus herumhängen und immer wieder neue Songanfänge summen? Arbeitssscheues Gelichter, höchst verdächtig! In Zeiten des Spätkapitalismus sieht die Sache anders aus. Mit Musik ist kein Geld mehr zu verdienen. Müßiges Treibenlassen mit hohem Lustfaktor heißen die neuen Zauberworte, die Les Issambres auf ihrem bereits sechsten Longplayer »ME, AMELIA, PHIL & HEATHER« inspirieren.

Vergnügte, unbeschwert pfeifende Songminiaturen nähren sich aus einer Stimmung der lächelnden Entspannheit. Verspielt wie Jungenten und leicht wie Zuckerwatte hebt das kleine Häuflein rund um das Geschwisterpaar Karin und Stefan Jacobson ab in einen pastellblauen Spätnachmittagshimmel, wo diese folkpopverliebten Preziosen funkeln wie die ersten Abendsterne. Die Schweden entdecken auf der Suche nach der Kunst des Müßiggangs ganz nebenbei den Pop-Himmel. (emv)



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