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Alle Rezensionen zu Charon
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

The Dying Daylights
(2003, Spinefarm Spi 178CD)

Im Gegensatz zu »DOWNHEARTED« kommt der Nachfolger heavier daher, teils sehr gitarrenbetont: Speziell »No Saint« klingt eher rockig als gothic. Zwar beschäftigen sich die meisten Songs mit Träumen und Illusionen – daher der Name »THE DAYING DAYLIGHT« – doch musikalisch krabbeln Charon aus der Düsterecke. »Guilt On Skin« geht noch am ehesten als Gothic durch (der Auftakt weist in Richtung Sisters Of Mercy), »Every Failure« erhält einen Industrial-Anstrich.

Eine mannigfaltige, spannende Scheibe – nur JP Leppäluotos Stimme könnte etwas dunkler sein. Übrigens: In den Genuss der Tracks »Built For My Ghosts« und dem mit Frauenstimme geschmückten »Re-Collected« kommen nur die Digipack-Erwerber. Noch eine kleine Information am Rande: Charon ist in der griechischen Mythologie der greise Fährmann, der mit seinem Boot die Toten über die vier Grenzflüsse Acheron, Kokytos, Phlegethon und Styx zum Totenreich des Hades schifft. Charon heißt aber auch der 1998 entdeckte Mond des Planeten Pluto. (nat)



Siehe auch:
HIM
The 69 Eyes
Northern Kings
Poisonblack

 Charon: The Dying Daylights

   

Songs For The Sinners
(2005, Spinefarm SPI220CD)

Keinen neuen Kahn lassen Charon zu Wasser, aber einen tadellos restaurierten: Die Fährmänner paddeln mit ihrem Fünftling beschwingt über den melodischen Düstermetalfluss; unruhig brodelt das Wasser bei den beiden ersten heavy Stücken »Colder«/»Deep Water«.

Platsch – trifft eine kleine Sentenced-Welle ihr Boot, einige Ruderschläge lang begleiten ein Cellist von Alamaailman Vasarat oder Gastmusiker von Amorphis mit Keyboard und Sitar die Crew. Dunkle Wolken ziehen sich zusammen; nach der Ballade »Air« fällt metallener Regen, welcher erst beim melodischen Duett mit einer namentlich nicht genannten Sängerin gegen Ende nachlässt. Weiter so. (nat)



Siehe auch:
Sentenced
Amorphis
Alamaailman Vasarat

   

Downhearted
(2002, Motor Music 00440.064369.2)

Bei den Worten Gothic-Rock, Pathos und Finnland werden die meisten an die Band HIM denken. Dabei lief die Entwicklung von Charon parallel zu der von HIM. Die Band gründeten sich 1992, veröffentlichte 95 ihr erstes Demo und 98 ihr Debütalbum »SORROWBURN«. Und der Vergleich mit HIM liegt nahe, denn durch die kernigen Gitarrenriffs, die Keyboardteppiche, den sanften Gesang von Juha-Pekka Leppäluoto und die chartkompatiblen Produktion ähneln sich die Bands doch stark.

Stilistische Überraschungen lauern auf dem dritten Album »DOWNHEARTED« auch nicht - von treibend bis balladesk ist alles abgedeckt. Wer also auf HIM steht, wird auch seine Freude an Charon haben, allerdings gibt es wesentlich originellere Veröffentlichungen aus Finnland! (chd)



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