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Alle Rezensionen zu Diabolical
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

The Gallery Of Bleeding Art
(2009, Vicisolum Productions VSP002)

Schwedentod trifft Thrash: Auf »THE GALLERY OF BLEEDING ART« erteilen Diabolical eine Lektion in melodischer Death-Gitarrenarbeit. Was die Saitenhexer Sverker Widgren / Hans Carlsson hier zaubern, hebt die Messlatte für Genrekollegen in luftige Höhen, von virtuosen Soli bis zum rasanten Klampfen-Höllenritt. Abwechslungsreich kombinieren sie in »Extinction« die Riffs mit Streichern und Chören oder verleihen ihnen wie in »The One Who Bleeds« einen thrashigen Anflug. Fronter Magnus Ödling leistet am Mikro gute Arbeit, dito die Rhythmiker alias Rickard Persson am Bass plus Carl Stjärnlöv hinter der Schießbude.

Der Nachfolger von »A THOUSAND DEATHS« anno 2000 verbreitet eine boshafte, düstere Stimmung, brettert ordentlich nach vorne – und vertuscht solange er im Player rotiert gekonnt den fehlenden Erinnerungswert. Was bleibt: Ein durchdachter, anregender Drittling der 1996 gegründeten Band, mit überdurchschnittlichen Gitarren, der leider mit dem Rausschmeißer »Ashes IV« unnötig Zeit schindet, sowie sich nicht über die kanpp 43 Minuten Spielzeit hinaus ins Gehör brennen kann. Schade. (nat)



Siehe auch:
Demonical

 Diabolical: The Gallery Of Bleeding Art

   

Ars Vitae
(2011, Vicisolum Productions VSP015)

Aufgepasst: »ARS VITAE« hat zwar eine stattliche Spieldauer von mehr als einer Stunde, aber bietet nur vier neue Studiosongs der schwedischen Diabolical. Der Rest besteht aus neun Live-Mitschnitten sowie der neu gemasterten Debüt-EP »DESERTS OF DESOLATION«. Außerdem hat sich im Line-Up einiges getan; Demonical-Fronter Sverker Widgren steht nun auch hier am Mikro, Carl Stjärnlöv wechselte vom Schlagzeug an den Bass und zwei neue Gitarristen gibt's außerdem.

Doch von vorne: Der Opener »Ortus« ist eigentlich nur ein knapp einminütiges Intro für das knapp siebenminütige »Sightless 6«, einer überwiegend behäbigen Death-Walze mit einigen progressiven Einlagen an den Gitarren, einer getragenen Passage mit Frauenstimme und diversen Rhythmuswechseln. Das rein instrumentale »Infvitabile Fatvm« hüllt den Hörer in einen dezenten Klangnebel – den der Midtempo-Stampfer »Eye« abrupt beendet. Was der Hörer mit diesem fragwürdigen Sammelsurium anfangen soll, ist mir schleierhaft. PS: Die Live-Mitschnitte sind astreine Deather in überraschend guter Qualität – tatsächlich live? (nat)



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