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Alle Rezensionen zu Havok
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Being And Nothingness
(2009, Vicisolum Productions VSP004)

Die erste Minute war so verdächtig sanft. Zu sanft. Aber jetzt: Doublebass, die dezente Gitarrenmelodie weicht martialischen Riffs, da röchelt Johan Bergström endlich ins Mikro. Und »The Monsoon« ist erst der Anfang. Havok gelingt mit »BEING AND NOTHINGNESS« die Gratwanderung zwischen technisch anspruchsvoll und niemals überfordernd, zwischen ausnahmslos brachial und niemals langweilig. Unkreativ am Langspieldebüt der Schweden ist einzig der Name: »Havoc« (auf Deutsch »Verwüstung«) nennt sich so manch Musiker / Band – oder Wrestler. Musikalisch dagegen: Ein 53minütiges Sahneschnittchen, der erst 2006 zusammengefundenen Truppe.

Trotz rapider Geschwindigkeit bolzt das Quintett zu keiner Zeit stumpf durch, sondern durchbricht die Raserei mit interessanten Breaks/Fills und (teils extrem kurzen) akustischen Intermezzi. Eine Auszeit von den Tempo-Attacken gönnen sich Havok mit »Monologue With The Sky«, einer vierminütigen puristischen Piano-Einleitung zum epischen »Century Of The Deviant«.Fazit: Die Nordmänner haben fünf fette Pluspunkte. Johan Bergström, einen kreativen, gnaden- und fehlerlosen Sänger in mittleren bis tiefen Lagen. Mahan Ahmadi und Simon Dahlberg, zwei Gitarristen die das Spektrum von verfrickelt (à la Meshuggah) über atmosphärisch (à la Opeth) bis griffig-knackig perfekt beherrschen. Andreas Johansson, einen druckvoll ballernden Bassisten und Johan Cronqvist, einen punktgenauen, aber höchst variablen Schlagzeuger. Damit fehlen nur noch ein, zwei Killersongs zum sechsten Sternchen. (nat)



Siehe auch:
Meshuggah
Opeth

 Havok: Being And Nothingness



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