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Alle Rezensionen zu Dollhouse
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Rock’n'Roll Revival
(2009, Headphone Records HEADCD001)

Dollhouse? Ist das nicht ein (Tabledance-)Club auf der Reeperbahn? Reisen wir von Hamburg nach Schweden, dann treffen wir unter diesem Namen dort Sänger/Gitarrist Chris Winter und seine Mannen. Dieser feiern dort ein »ROCK ’N' ROLL REVIVAL«, genauer gesagt: eine Sixties-Blues-Garage-Rock-Soul-Party. Auf den ersten Blick, mag es viele solcher Bands geben, auch nach dem Hören der ersten Takte. Zudem stört zunächst der dünne, leicht kratzige Gesang. Je länger das Album aber rotiert, umso mehr reißt es mit, umso deutlicher werden die Bemühungen des Quartetts, sich eine eigene Klang-Nische zu suchen.

Diese in Eigenregie produzierte Scheibe spielten die Jungs allerdings noch zu dritt ein: Gitarrist Carl Bringeland, Schlagzeuger/Perkussionist Marcus S. Davis plus Chris Winter, der hier zusätzlich den Bass bedient. Kurz nach den Aufnahmen komplettierte Bassist Johan Rick den Vierer. Die Truppe aus Enköping hat eine Vorliebe für die Detroit-Szene der späten 60er sowie für alten Soul, Blues und schwarzer Musik, für Künstler wie James Brown, John Lee Hooker, Stooges, The MC5, Chuck Berry, Hound Dog Taylor – und das hört man. Auf den 28-Minüter packen sie den Gospel-Song »Let It Shine« Seite an Seite mit dem Rocker »Gotta Move On«. »Oh My Love« erinnert mich dagegen an »There Goes My Love« der dänischen The Blue Van – musikalisch, nicht textlich. (nat)



Siehe auch:
The Blue Van

 Dollhouse: Rock’n

   

Rock’n'Roll Revival
(2010, Electro Church Records ELECTROCD101)

»ROCK ’N' ROLL REVIVAL« von Dollhouse …irgendwie kommt mir das bekannt vor. Tatsächlich: Dieses Werk habe ich bereits vergangenes Jahr rezensiert – genauer gesagt dessen Vorgänger: Der Zweitauflage haben die Schweden um Chris Winter ein neues Cover verpasst, das Bonusstück »Oh My People« dazu gepackt, alles von Hellacopters-Kopf Nicke Andersson neu abmischen lassen und auf ihrem eigenen Label Electro Church Records veröffentlicht.

Ja, der Klang des nun 31-minütigen Albums ist astrein und der stampfend-scheppernd groovende Extrasong kann sich hören lassen. Also: Wer Dollhouse noch nicht kennt, sollte gleich zur Neuauflage greifen. (nat)



Siehe auch:
Hellacopters



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