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Alle Rezensionen zu Glima
(Genre »Folk«, Land »Norwegen«)

 

Tårån
(2009, Norcd NORCD0981)

Zwei Hardanger-Fiedeln und ein Cello – das kann »ohrales Aua« machen! Tut es aber nicht. Das liegt zum einen an den beteiligten Musikerinnen: Torunn Raftevold Rue gehört zu den profiliertesten Hardanger-Fiedlern Norwegens, Ragnhild Knudsen studierte Musik in Oslo, lehrt inzwischen Violine und Hardanger-Fiedel und leitet eine Spielmannskapelle. Die Cellistin Helene Waage arbeitet in verschiedenen Projekten mit großer stilistischen Bandbreite.

Zum zweiten sind es die Stücke, die sehr sorgfältig ausgewählt wurden, bei aller Melancholie keineswegs schwer daher kommen und richtig neugierig machen, wie und wohin sich das gerade Beginnende entwickelt, die Ballade »Anton« etwa mit zunächst einzelner Fiedel. Das folgende »Jølstraspringar« hingegen greift gleich in die Vollen und lässt drei Streichinstrumente verschiedene Wege beschreiten. Mit nur drei Instrumenten lassen sich Unmengen Klangfarben schaffen, die Arrangements bestechen durch Einfallsreichtum und Liebe zum Detail – so entsteht eine Art Kammermusik-Folk. Drittens ist der Klang sehr durchsichtig, unaufdringlich und frisch, daran hat sicher Karl Seglem als Mitproduzent einen großen Anteil. Und viertens bietet das norwegisch-englische Booklet sehr viele Informationen zu den Musikerinnen und den Stücken, sogar die Stimmungen der Fiedeln werden genannt. Auch lobenswert. (tjk)



Siehe auch:
Karl Seglem

 Glima: Tårån

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.myspace.com/glimatrio



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