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Alle Rezensionen zu Accidents Never Happen
(Genre »Rock«, Land »Norwegen«)

 

Accidents Never Happen
(2009, Dead Letter Records DLR018)

Zurück zur Ästhetik der 80er: Die vier jungen Herren aus Oslo, die sich nach einem Blondie-Song benannt haben, zelebrieren einen Musikstil, der so klingt, wie die Fotos von Anton Corbeijn aus diesen Jahren aussehen. Düster, aber irgendwie bedeutungsvoll. Das bevorzugte Sujet dieser Ästhetik: Industriebrachen, Abrisshäuser. Bevölkert wird diese Welt von aufbegehrenden, empfindsamen Verlierern. Denken wir also Joy Divsion, denken wir Echo & The Bunnymen, denken wir Gang Of Four. Dann sind wir sehr nahe dran an dieser pfützengrauen, windzerzausten Verzweiflung, die heute Accidents Never Happen auf ihrer zweiten, selbst betitelten Veröffentlichung antreiben. Aber diese Hoffnungslosigkeit hat Stil. Sehr viel Stil.

Fast schon schon schmerzhaft dringlich wirken diese Songs. Diese wütenden, hypernervösen Gitarren sollen wehtun. Und immer lauert die Angst im Hintergrund. Sänger Magne Mostue muss sich mit seiner tiefen Stimme nicht hinter seinem Landsmann Sivert Høyem von Madrugada verstecken. Aber eine grundsätzliche Frage müssen sich die Nachwuchskräfte aus Oslo gefallen lassen. Was tut die junge Band, um den Aufruhr und die Atemlosigkeit von damals in die Gegenwart zu bringen? Wo sind die ureigenen neuen Ideen? Und diese Hürde nehmen Accidents Never Happen (noch) nicht. Sie klingen so, als sei die Zeit seit 1981 stehengeblieben. (emv)



Siehe auch:
Madrugada

 Accidents Never Happen: Accidents Never Happen

Offizielle Website

Offizielle Website      http://accidentsneverhappen.com



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