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Alle Rezensionen zu Hysterica
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Metalwar
(2009, Soundpollution HYSTCD001)

Es gibt viele Metalbands mit Sängerinnen, sogar in den extremen Spielarten à la Arch Enemy oder Holy Moses. Dagegen gibt es im härteren Sektor sehr wenige reine Frauencombos, darunter wiederum nur sehr wenige gute – Hysterica gehören nicht dazu. Eher kämen mir die amerikanische Grunge-Crossover-Rock Combo L7 (lang, lang ist's her), die schwedischen Drain, oder die japanischen Black Metaler Gallhammer in den Sinn. Hysterica agieren dagegen auf »METALWAR« fürchterlich uninspiriert, unterscheiden sich bis auf die Besetzung nicht von Männertruppen, die klassischen (Heavy) Metal spielen.

Die Riffs und Melodien klingen allesamt wie schon mal gehört, die Texte sind unkreativ, selbst die Pseudonyme der Bandmitglieder bergen keinerlei Überraschungen: Fronterin Anni De Vil stehen auf dem Debüt die Gitarristinnen Bitchie und RockZilla zu Seite, für den 0815-Groove sorgen Bassistin SanAnica und Schlagzeugerin Hell'n. Von dem 40-Minüter bleibt keiner der elf Songs wirklich hängen, trotz plakativer Titel wie »The Bitch Is Back« – sang das nicht Elton John schon anno 1974? Später Tina Turner, und noch später Sinergy-Sängerin Kimberley Goss auf »TO HELL AND BACK«?

Irgendwann reicht's – spätestens wenn das Quintett in »Wreck Of Society« auch noch dermaßen plump Megadeth' »Symphony Of Destruction« einbaut. Bei soviel Unkreativität verhilft weder Frauenquoten-Bonus noch der bekannte Mann am Mischpult, Peter Tätgren (Hypocrisy, Pain) zu einer besseren Bewertung. (nat)



Siehe auch:
Arch Enemy
Sinergy
Crucified Barbara
Sister Sin

 Hysterica: Metalwar



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