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Alle Rezensionen zu Loch Vostok
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Reveal No Secrets
(2009, Silberwolf Production/SPV WP0015LV)

Die Promoagentur verpasst dem Konzeptalbum »REVEAL NO SECRETS« den Deckmantel »melodischer Death«, doch an welches Ufer paddelt Loch Vostok, die Nachfolgecombo der Prog Metaler Maydome tatsächlich? Für reinrassigen Prog Metal sind die Instrumente, vor allem die Gitarren, und Songwriting nicht frickelig genug. Bandgründer / Gitarrist / Sänger Teddy Möller schwankt zwischen Bruce Dickinson, Death-Grunzen und partiellem schwarz angehauchtem Keifen (»Dig Deeper«). Keyboarder Fredrik Klingwall agiert äußerst dezent und die Rhythmusabteilung alias Basser Tomas »Tym« Jonsson plus Schlagzeuger Alvaro Svanerö könnte sicherlich sämtliche Metalsparten bedienen.

Leider gelingt es den Jungs – übrigens benannt nach einem unterirdischen See der Antarktis – über die 52 Minuten Spielzeit nicht, ihren schwedischen Power-Prog-Death zu einem harmonischen Gesamt(klang)bild zusammen zufügen. Ein hingehuschtes In Flames-Zitat hier, ein paar Texte von Verschwörungstheorien dort, einige ansprechende, kurzweilige Ideen hier – dies sie jedoch genauso schnell durch irritierende Passagen zerstören. Wer Combos wie Scar Symmetry oder Mercenary mag, könnte in den Drittling Loch Vostoks zumindest reinhören. Wer waschechten, bissigen melodischen Death sucht, der bediene sich besser bei In Flames oder Children Of Bodom. (nat)



Siehe auch:
In Flames
Scar Symmetry
Mercenary
Children Of Bodom

 Loch Vostok: Reveal No Secrets

Offizielle Website

Offizielle Website      http://lochvostok.com/

   

From These Waters
(2015, Vicisolum Productions VSP065)

Auch mit »FROM THESE WATERS« setzen sich Loch Vostok zwischen alle Stühle: Sehr viel Melodic Death bringen die Rhythmiker alias Basser Jimmy Mattsson (u.a. Isole, Ereb Altor - live) plus Schlagzeuger Lawrence Dinamarca (u.a. Carnal Forge) ins Spiel, zusätzlich kommt etwas Prog seitens der Gitarristen Niklas Kupper und Teddy Möller dazu, wobei letzterer als Fronter auch klassische Heavy Metal-Töne anschlägt.

Doch dieses Mal gelingt es den Schweden besser, die einzelnen Teile nicht nur zu einem abwechslungsreichen, sondern auch stimmigeren Klangteppich zu verweben, als beispielsweise auf »REVEAL NO SECRETS«. Wer es stilistisch breit gefächert und ausgewogen produziert mag, der liegt hier goldrichtig. (nat)



Siehe auch:
Isole
Ereb Altor
Carnal Forge



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