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Alle Rezensionen zu One Morning Left
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

Panda Loves Penguin
(2009, Swell Creek/Soulfood SWCR 02)

Sie wollen doch nur spielen! Die wilden Kerle geben, die größten Schreihälse weit und breit sein, die anarchischsten Abrocker minen. Aber hinter allerlei Post-Screamo-Gehabe und hemmungslosen Post-Emocore-Posen können die fünf Knaben aus der finnischen Provinz nie ganz verbergen, dass sie beim neonfarbenen Synthiepop den allermeisten Spaß haben! Den Elektronik-Spielkram bis zum Anschlag aufgedreht, dass die Decke wackelt, und zwischen all diesen markigen böse-Buben-Allüren recht fein die eingängigsten Zuckerpop-Melodien eingestreut. Süß, eigentlich!

Auf dem Debüt-Album »PANDA LOVES PENGUIN« geht es um ausgesprochen pubertäre Aufwallungen, um rotziges Herumgeflippe rund um all die Themen, an denen man sich in diesem Alter gerne abarbeitet: Nichtsnutzige Mädchen, pissblöde SMS oder den unheilvollen Einfluss nagelneuer Nike-Treter auf das eigene Sozialverhalten. Die Jungspunde werfen mit Zitaten so lange um sich, bis der quietschbunte Zaubertrank zischend über den Kesselrand quillt. Das ist zugegebenermaßen nicht sonderlich tiefgängig oder gar überwältigend originell, aber Songs wie das eigenwillig betitelte »BD_L3ftoverZ!« sind ein einziger funkelnder Spaß, zu dessen Kirmeskarusselklängen man einfach tanzen muss. »The world is ours«, heißt es hier unbescheiden im Refrain. Ok, Jungs, das noch nicht, aber diese drei Minuten lang seid ihr eindeutig am Drücker! (emv)

 One Morning Left: Panda Loves Penguin

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.myspace.com/onemorningleft



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