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Alle Rezensionen zu Dísa
(Genre »Pop«, Land »Island«)

 

Dísa
(2008, Code 666 COD011)

Björk? Nein, doch man merkt, dass das übermächtige Vorbild Maßstäbe gesetzt hat, wenn eine Stimme kraftvoll und gleichzeitig zerbrechlich wirkt, wenn Songs knistern und atmen und paradoxerweise düster klingen und trotzdem lichtdurchflutet. Klar – Dísa lässt weder Björks Punk-Wurzeln noch deren Kunst- und Beats-Verliebtheit erkennen, sondern macht schlicht und einfach: Pop. Schönen, sympathischen, oftmals raffinierten und manchmal ein wenig naiven Pop, den man gut nebenher hören kann und bei dem einem so dann doch eine ganze Menge entginge.

Das tanzbare »Alien Symphony« zum Beispiel könnte man auch auf einer Madonna- oder Massive Attack-Platte verorten. Doch dann entwischt die 20jährige Bryndis Jakobsdottir alias Dísa wieder Richtung Feenpop, Deep Soul oder Elektro-Jazz. Schwer greifbar, diese junge Isländerin, die als Tochter der Sängerin Ragga natürlich einer musikalischen Karriere kaum »entkommen« konnte. (peb)



Siehe auch:
Ragga

 Dísa: Dísa

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.myspace.com/disamusic



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