Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Zero Illusions
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Enter Eternity
(2009, Eigenverlag ZI0805)

In Eigenregie veröffentlichen die erst 2004 gegründeten Zero Illusion ihr Debüt »ENTER ETERNITY«, Nachfolger der 2007er EP »PROLOGUE TO ETERNITY«. Die Schweden spielen, auf dem in ihrer Heimat bereits im Vorjahr erschienen Album, eine Kreuzung aus Heavy Rock und Metal. Dabei zeigt der Fronter immer wieder eine große Vorliebe für Power Metal-Gesang. Die elf Stücke basieren allesamt auf eine stark groovende Rhythmusabteilung mit tonangebender, melodischer Gitarre, über denen sich die Stimme in die Höhe schraubt – bisweilen allerdings zu sehr. In »Don't Be Afraid« sendet Björn Askings »aaaaahaaaaaahaaaa« vom oberen Ende der Tonleiter doch arg dünne Grüße.

Obwohl die ehemalige Hardrock Combo namens Pain And Passion viel Wert auf die teils progressiv angehauchte Gitarrenarbeit legt, und sicherlich von Dream Theater oder älteren Nevermore inspiriert wurde, fehlen entsprechende, dominante Soli. Weiterer Makel: Bisweilen scheinen die Musiker etwas zu beseelt von ihrem eigenen Tun, lassen das harmonische Ganze vermissen. Wer schwere Klänge gepaart mit hohen Gesängen mag, sollte in »ENTER ETERNITY« zumindest reinhören. (nat)

 Zero Illusions: Enter Eternity

   

Oblivion
(2011, Soundpollution ZI1012)

Auf »OBLIVION« leben sich Zero Illusions alias Sänger Björn Asking, Gitarrist Janne Lüthje, Bassist Tomas Reinerson plus Schlagzeuger André Holmqvist immer noch in der Schnittmenge aus Rock, Heavy und Power Metal aus. Das Quartett schlägt sehr selten ruhigere Töne an, satt sägende Riffs und knallendes Power Drumming regieren, gepaart mit dem schon bekannten powermetalartigen Gesang.

Die elf Songs der Schweden klingen gelichzeitig melodisch und druckvoll, klassisch und modern; dazu hat sicher auch Proudzent Andy LaRocque (King Diamond, Evergrey) seinen Beitrag geleistet: Er hat dem Drittling ein fettes Soundgewand verpasst, das Genrefans begeistern dürfte. Nur: Richtige Hits fehlen auf dem 47-Minüter immer noch. (nat)



Siehe auch:
Evergrey



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum | Datenschutz

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche

              

© 2000 - 2019, Design & Programmierung: Polarpixel