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Alle Rezensionen zu Pantheon I
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Worlds I Create
(2009, Poko Records CANDLE228CD)

Im Opener »Myself Above All« blitzen Erinnerungen an die Gitarrenläufe in Satyricons »Mother North« durch. Pantheon I verbindet aber noch mehr mit ihren bekannten Landsmännern: Bandgründer Andrè Kvebek alias Tjalve spielte bis 2006 bei 1349, zu deren Mitgliedern auch Satyricon-Schlagwerker Kjetil »Frost« Haraldstad zählt. Während sich 1349 im Jahre 2009 in Ambientschwaden hüllen und Satyricon auf »THE AGE OF NERO« von technoiden Klängen wieder Richtung Schwarzmetall steuern, spielen Pantheon I auf »WORLDS I CREATE« klassischen, nordischen Black Metal.

Der neue Drummer Mads G feuert Doublebass-Attacken, während Sänger / Gitarrist / Bandgründer Andrè Kvebek faucht keift und röchelt – bis er ihn »Ascending« mit Klargesang in höheren Lagen überrascht und diesem streicherlastigen Stück eine gewisse Dramatik verleiht. Vom Basser TRS alias Tor Risdal Stavenes hört man wenig; auf dem Drittling dominieren Gesang, bisweilen Andrès / John Espen Sagstads (Sarkom) Klampfen und natürlich das alles niedermähende Schlagzeug. Statt eines Keyboards setzt die erwähnte Violine Akzente, live ferner eine Cellistin oder plötzlich eingestreute Akustikgitarren im einzigen Lied mit norwegischen Texten »Bannlyst«. Bei aller Knüppelei vergessen die Osloer niemals die Melodien, schaffen immer wieder plötzliche Wendungen. Auf den ersten Höreindruck verwirrend – auf den zweiten spannend. (nat)



Siehe auch:
Satyricon
1349
Sarkom

 Pantheon I: Worlds I Create



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