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Alle Rezensionen zu Sarke
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Vorunah
(2009, Indie Recordings/Soulfood INDIE025CD)

Sarke, bisher bekannt als Schlagzeuger von Tulus und Khold sowie als Sessionmusiker bei Old Man's Child, spielt hier als Ein-Mann-Combo »VORUNAH« ein. Am Mikro unterstützt ihn kein Geringerer als Nocturno Culto von Darkthrone, der angeblich gemeinsam mit Sarke und Sessionmusikern die acht Lieder auch live auf die Bühne bringen will. Sarkes Debüt, ein Bastard aus Schwarzmetall und düsterem Rock, wälzt sich zäh und schwer(mütig) durch die 37-minütige Spielzeit.

Der Opener »Primitive Killing« rüpelt rotzig, punkig daher, das nachfolgende Titelstück schleppt sich mit einer gewaltig groovenden Rhythmusabteilung samt ungemein eingängigen Refrain hinterher, Keyboardmelodien lockern es auf. »Frost-Junkie« dagegen kriecht ganz gemächlich, bleischwer, doomig über die Mitte des Albums, bevor die Norweger anschließend wieder rocken. Mit »13 Candles« haben sie zudem eine Beinah-Ballade mit Klavier und diskretem Frauengesang am Start, bevor sie mit dem finalen »Dead Universe«, einem kurzen Schwarzmetaller die Scheibe beenden. Fazit: In dem heterogenen Stilmix stecken echte Perlen – und ein paar Glasperlen. (nat)



Siehe auch:
Khold
Tulus
Old Man's Child
Darkthrone

 Sarke: Vorunah

   

Aruagint
(2013, Indie Recordings INDIE106CD)

Die All Star-Truppe um Bassist und Gründer Sarke liefert im konstanten Zweijahresrhythmus ihre Alben ab: Auf Numero Drei, »ARUAGINT«, musiziert er erneut gemeinsam mit Nocturno Culto, Steinar Gundersen, Asgeir Mickelson und dem neuen Keyboarder Anders Hunstad (El Caco).

Schon die ersten Takte von »Jaunt Of The Obsessed« offenbaren: Unverkennbar Nocturno Culto am Mikro – der für die Darkthrone-Seite der neun Stücke verantwortlich ist. Dazu kommen eine ordentliche Dosis düsteren Rocks und diverse Akzente: Das kürzeste Lied, »Ugly«, überrascht mit einer angenehmen Black’n’Roll-Attitüde, das folgende »Strange Pungent Odyssey« mit ausgefallenen Wendungen in der Melodieführung. Auch wenn sich das Album, nach einigen Längen im Mittelteil, gegen Ende wieder steigern kann, ist es – selbst nach mehrmaligem Hören –
leider nicht so gut wie die Vorgänger »OLDARHIAN« und »VORUNAH«. (nat)



Siehe auch:
Darkthrone
El Caco

   

Oldarhian
(2011, Indie Recordings/Soulfood ?)

»Condemned« hat einen verdammt geilen Groove – wie so manches Stück auf »OLDARHIAN«, dem neuesten Werk Sarkes. Düsterer, rumpelnder Black Metal trifft Doom und Death. Sarke zelebrieren hier eine minimalistische Kombination aus einfachen Riffs und simplem Drumming in Vollendung, sparsam mit (kirchenorgelartigen) Keys dekoriert.

Nocturno Culto (Darkthrone) liefert eine bösartige Höchstleistung am Mikro. Fest dabei sind jetzt die bereits bekannten Live-Musiker, die Gitarristen Cyrus / Gundersen (Ex-Spiral Architect) sowie Schlagzeuger Asgeir Mickelson (Ex-Spiral Architect). Fazit: 41 grandiose, puristische Minuten zwischen Zeitlupen-Songs wie »Burning The Monoliths« und Gewitter-Ausbrüchen à la »Flay The Wolf«. (nat)



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