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Alle Rezensionen zu Jónsi & Alex
(Genre »Pop«, Land »Island«)

 

Riceboy Sleeps
(2009, Parlophone/EMI 509996 300220)

Es flirrt und sirrt und schwebt und schwelgt; es schwingt und singt und kommt aus Island. Sigur Rós? Falsch, aber nahe dran. Deren Sänger Jon Thor Birgisson stellt zusammen mit seinem Freund Alex Sommers Kunstwerke aus, und nun haben sie eben auch ein Album gemacht. Man findet dort die hymnischen, zart besaiteten Elemente der Sigur Rós-Musikkosmos, allerdings ohne überschäumende Rock-Crescendi und Feedbacks. Interessant auch die Entstehungsgeschichte: Das Paar hat das Album in Island mit akustischen Instrumenten eingespielt, begleitet von den vier Amiina-Streicherinnen sowie dem Kopavegsdeatur Chor. Dann zogen sich Jonsi und Alex mit ihren solarbetriebenen Laptops nach Hawaii in eine Kommune zur Ausarbeitung der Stücke zurück - und raubten den Klängen weitgehend ihren akustischen Charakter.

Wie so oft bei isländischer Musik sind die Songs durchsetzt von knirschenden, knarzenden und schnurrenden Sounds, die wie eine lange Brandung anschwellen und wieder abebben. Das Niveau der besten Sigur Rós-Alben bleibt zwar bei weitem unerreicht, doch man muss bedenken, dass diese Musik wohl eher für die Musiker selbst oder als akustische Tapete für ihre Ausstellungen und weniger für das Publikum entstand. Manche Langatmigkeit und manch störrische Wendung mag darin begründet liegen. Das Eintauchen in diese flirrende musikalische Brandung macht trotzdem Spaß. (peb)



Siehe auch:
Sigur Rós
Amiina

 Jónsi & Alex: Riceboy Sleeps

Offizielle Website

Offizielle Website      http://jonsiandalex.com



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