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Alle Rezensionen zu One Without
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Thoughts Of A Secluded Mind
(2009, Lifeforce Records LFR 097-2)

Die erste gesungene Zeile des Openers »Farewell« klingt als stünde Ville Valo (HIM) am Mikro. Doch schon ein paar Takte weiter erhebt Catrin Feymark ihre Stimme etwas höher – und ich bin versucht zu sagen: Das kann Ville besser. Auch musikalisch erinnert das erste Stück an HIM, diese Mischung aus militantem Bass – hach, wie hart – kombiniert mit uninspiriertem Drumming. Nun gut, erst mal die restlichen elf Stücke des Debüts »THOUGHTS OF A SECLUDED MIND« von One Without angehört.

Gute 50 Minuten später: Die Schweden spielen eine Art Heavy-Rock-mit-Gothic-Pop-und-Death-Einschlag. Das einzig Ungewöhnliche daran: Es steht eine Frau an vorderster Front. Aber weder Gesang noch Musik sind außergewöhnlich. Erstens: Die Musik. Diese wird vollmundig als melodischer Death Metal vermarktet, birgt aber zuwenig Härte und zuwenig gute Melodien. Gelegentlich schwankt ein völlig desorientiertes Keyboard durch die Klanglandschaft, verliert dann aber den Nahkampf mit der Rhythmusabteilung. Zweitens: Der Gesang. Dieser harmoniert viel zuwenig mit den Instrumenten, zudem ist das »moderne« Wechselspiel von klarer-Frauenstimme-die-ein-männlicher-Schreihals-unterbricht so langsam ausgereizt.

Freymark kann singen, die Produktion ist gut, aber insgesamt sind die Lieder seicht, die Riffs zahnlos, das Songwriting unkreativ. Prädikat: Allenfalls nett. Selbst wenn diese Truppe dem Etikett nach alles hat, was sich (momentan) sehr gut verkaufen lässt – Begeisterung weckt sie bei mir nicht. Da noch lieber HIM. (nat)



Siehe auch:
HIM

 One Without: Thoughts Of A Secluded Mind



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