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Alle Rezensionen zu The Black
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Alongside Death
(2009, Pulverised Records ASH048CD)

The Black. Kurz und bündig. Genauso schlicht wie der Bandname und das Cover ist die Musik auf »ALONGSIDE DEATH«. Das heißt nicht, dass die Musik langweilt, sondern dass die Schweden mit einfachsten Mitteln reinen, frostigen, nordischen Black Metal spielen. Die Wurzeln der Kapelle reichen dabei bis in die frühen Neunziger zurück, zu der Zeit gruppierte sie sich noch um den jungen »Reitas«, den späteren Dissection-Fronter Jon Nödtveidt. Die Kulttruppe schmiedet auch hier und jetzt ein böses Stück Old School Schwarzmetall, speit dem Hörer ein pechschwarzes »Fuck You« ohne symphonische Spielereien entgegen. Das anderthalbminütigen Beinah-Intro »On The Descent To Hell« gewittert los; Schlagzeuger Make Pesonen (Ex-Eternal Darkness) feiert hier eine Knüppelorgie, dass er an Kjetil »Frost« Haraldstad zu frühen Satyricon-/1349-Zeiten erinnert.

Das nachfolgende »Death’s Crown« schlägt in genau die gleiche Kerbe, dann verschafft sich die Dreimännerherrschaft eine mehrliedrige, verdammt böse Ruhepause, schleppt sich zu dem unheilvollem Gekrächze von Sänger/Gitarrist D. Forn Bragman (Tyrant) durchs Midtempo. Im vielfältigsten Stück »Death Throes« fräsen sich zur Einstimmung fiese Riffs in die Gehörgänge, danach erteilt das Trio quer durch sämtliche Geschwindigkeiten und Stimmungen eine Lektion in Sachen Black Metal, die sich gewaschen hat. Ein wunderbar kaltblütiges Werk – dem dennoch Punkte abgezogen werden müssen: Gerade mal eine halbe Stunde Spielzeit und dazwischen der Lückenbüßer »The Wrath From Beneath« (drei Minuten rauschen). (nat)



Siehe auch:
Dissection
Satyricon
1349
Vinterland

The Black: Alongside Death



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