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Alle Rezensionen zu Pascal
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Galgberget
(2008, Novoton Records novo014)

Erzkcoole Hunde sind sie, die zwei Mädel und der Junge aus Stockholm. Das Trio, das auf seinem zweiten Album »GALGBERGET« auf unwiderstehlich lakonische Weise alle zerklüfteten Abgründe zwischen Rock´n´Roll und Punk auslotet, ist überaus nachtaffin und unbedingt dunkelschwarz gekleidet. Ein wüstentrockener Bass, eine nervös-bissige Gitarre, ein mitleidloses Schlagzeug und die immer wieder ins Screamige kippende Stimme von Sänger Isak Sundström. Sonst nichts. Kurze, auf den Punkt kurz gebratene Songs in der Landessprache, was übrigens dem Verständnis des Wesentlichenh nicht den geringsten Abbruch tut. Der hier vergossene originäre Rockschweiß ist durchaus dekorativ. So wie bei Marlon Brando im Böse-Buben-Flick »The Wild One«.

Das stylish Rebellische ist so ganz die Gegenwelt, in der sich Pascal geschmeidig bewegen, wie Kojoten, die jederzeit kontrolliert zuschlagen können. Die Drei trinken Tequila mit Joey Ramone, Elvis, Ennio Morricone und Joe Strummer. In harmonischer Eintracht. Denn die Schweden wissen genau, dass die Rockrevolution nichts taugt, wenn sie nicht eine poppige Unterströmung hat, mit Refrains, die unwiderstehlich catchy und unbedingt tanzbar sind. Und einer Gänsehaut-Ballade als Rausschmeißer. Hach! (emv)

 Pascal: Galgberget



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