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Alle Rezensionen zu Forgery
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

With These Fists
(2014, Battlegod Productions BP033)

So ganz überzeugen kann »WITH THESE FISTS«, das zweite Album von Forgery aus Oslo nicht. Die Thrasher um Sänger/Gitarrist Anders Moen (weder verwandt noch verschwägert mit den Moen-Brüdern Jonas und Kristian von Subliritum) offerieren eine knappe Dreiviertelstunde solide Hausmannskost – doch wie es mit Hausmannskost eben ist: Man kennt sie. Wer neugierig auf Experimente ist, wer Abwechslung liebt oder gerne Neues ausprobiert, ist hier fehl am Platz. Dazu kommt, dass einige der neun Songs zu lange auf der Warmhalteplatte lagen: Sie klingen etwas matschig, was bereits beim Opener »Effigy« beginnt.

Die vier Köche, Anders, Gitarrist Ronny Hansen, Basser Morten Steen und Schlagzeuger Jan Roger Halvorsen (Ex-Old Man's Child) verstehen ihr Handwerk, doch das Songwriting entspricht einer gutbürgerlichen Gaststätte auf dem Land: Es gibt (zu) viele davon, Speisekarte und Niveau unterscheiden sich nicht wesentlich. Etwas kreativer kochen die Norweger im (gesanglich) abwechslungsreichsten Lied »Cross To Bear« und servieren mit »Anatomy Of Pain« sowie »Shadows Of Fear« zwei ordentliche Mosh-Gänge. Bleibt die Frage, wieso Forgery in 23 Jahren Bandgeschichte (erstes Demo »WRATH OF THE RIGHTEOUS« anno 1991, zweites 2004) nur zwei Alben veröffentlichten. (nat)



Siehe auch:
Subliritum
Old Man’s Child

 Forgery: With These Fists

   

Harbouring Hate
(2009, Candlelight CANDLE297CD)

Kaum vergehen 19 Jahre, schon erscheint das Debüt – so geschehen bei den norwegischen Forgery. Eigentlich schon anno 1990 gegründet, dann bis 2002 auf Eis gelegt, hat es das Quartett 2009 – nach dem unveröffentlichten Album »CORE« – und diverse Besetzungswechsel später ins Studio geschafft. »HARBOURING HATE« heißt das Ergebnis im Zeichen des Thrash Metal, beeinflusst von alten Testament und Slayer-Werken.

Prominentester Mitstreiter der Osloer Truppe: Schlagzeuger Jan Roger Halvorsen (Ex-Old Man's Child, Rotting Christ auf »KHRONOS«), der hier binnen 52 Minuten statt schwarzmetallischer Raserei einen satten Groove produziert. Die Melodien oder nennen wir sie besser »mächtige Riffs« ähneln sich im Laufe der zehn, oft zu langen Songs, wirken monoton. Es mangelt insgesamt an Ideen und Variationen. Die Band verschießt ihr Pulver ziellos, mal in Richtung Slayer (»Black The Sky«), mal in Richtung Testament (»In Pain«). Ein Pünktchen für handwerkliches Können bringt die Scheibe gerade noch so ins Wertungs-Mittelfeld. (nat)



Siehe auch:
Old Man's Child



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