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Alle Rezensionen zu Profane Omen
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Inherit The Void
(2009, Metalheim Oy/Playground Music Finland PMFI3)

Fronter Jules Näveri (Enemy Of The Sun) sprintete beim Tuska Open Air 2009 über die Bühne, wie Mike Patton in seinen Anfangstagen bei Faith No More. Die Band hatte einen fetten Sound und groovte wie die Sau. Fazit: Ein Album muss her. Und hier ist es, »INHERIT THE VOID«, das 2009er Werk von Profane Omen. Rein damit und – nanu? Das Intro »Second« eröffnet den Zweitling sehr ruhig, rein instrumental, nur Gitarre pur.

Das war's aber schon in punkto ruhig: Das Groovemonster »Base« steppt mit satten Bässen und anstachelndem Schlagzeug aus den Boxen. Die Gitarren schwirren melodisch und wieselflink durch die Luft, während sich Näveri am Mikro immer herrlich abwechslungsreich gebärdet, selbst in der Beinah-Ballade »In The Middle I Breathe«. Mit dem Quintett aus Lahti vergehen die 50 Minuten wie im Flug. Heavy Metal prallt auf melodischen Death, angereichert mit Hardcore- und (Post) Thrash-Elementen. Die bissige Produktion passt perfekt zum aggressiven, packenden Klang. Gründungsmitglied Näveri, die Gitarristen Antti »Koppi« Kokkonen / Williami Kurki, Bassist Tuomas »Tomppa« Saarenketo plus Schlagzeuger / Perkussionist Samuli Mikkonen entwickeln trotz einiger amerikanischer Nuancen einen eigenen Stil. Zugabe! (nat)

 Profane Omen: Inherit The Void

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.profaneomen.net/

   

Reset
(2014, Spinefarm 0602537590612)

Irgendwie hab ich den Vorgänger »DESTROY!«, alias der Nachfolger von »INHERIT THE VOID«, verpasst. So finde ich mich mit »RESET« plötzlich vier Jahre weiter in der Bandgeschichte, mit Album Numero vier – und einem Flamencoakkord samt Kastagnetten zur Eröffnung? Der Hörer meint eine akustische Halluzination erlitten zu haben, als Profane Omen eine Sekunde später mit ihrem thrashigen Death oder deathigen Thrash loslegen, doch nach zwei Drittel des Openers tauchen die Elemente unverhofft erneut auf.

Schräge Mischung, dazu eine Mikroarbeit des Fronters Näveri (im Hintergrund unterstützt durch Basser Antti Seroff) der zwischen Klargesang, heiseren Schreien und dunklem Röcheln wechselt. Wenngleich der finnische Fünfer überwiegend im hohen Tempobereich zuhause ist, lässt er sich auch 2014 nicht in eine Schublade stecken. Der hochgradig moshtaugliche 35-Minüter zeigt viele Facetten der Band, nimmt bisweilen interessanten Wendungen (die Gesangslinie in »Trails«), groovt ordentlich und ist satt produziert. (nat)



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