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Alle Rezensionen zu Ensemble Denada | Helge Sunde
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

Windfall
(2013, Ozella Music OZ 053 CD)

»Ein Elch, der einen Fjord durchschwimmt, kann zu einem Jazz-Song in 5/4 werden, ein Tippfehler auf einem Notenblatt kann zu einem schrägen Song über eine Sofa führen, das einen Berg hinunter rodelt« - so schreibt »die Band« im Presseinfo. Was zweierlei besagt: erstens steht »die Band« und nicht mehr Helge Sunde allein im Fokus. Zweitens kann man der Aussage nicht widersprechen – so vertrackt, witzig und farbenprächtig sind Helge Sundes Kompositionen und Arrangements inzwischen. Gil Evans könnte heute auch so klingen.

Die Band wird auch immer besser – hervorragend zusammen, mit bemerkenswerten Soli von Frode Nymo (ss), Per Mathiesen (b), Marius Haltli (tp) und Atle Nymo (ts) – diese Liste ist keineswegs komplett. Zudem zeigt sich Sunde durch die Einbindung von Peter Baden mit diversen Electronics (»The Speedtouch«) auf der Höhe der Zeit. »The Road To Damascus« sei noch herausgehoben, mit feinem Piano-Intro von Olga Konkova. Eine ganz kluge, ebenso strukturierte wie mit Freiräumen durchwobene CD ist das; Helge Sunde avanciert mit »WINDFALL« zur absoluten Big Band-Elite. (tjk)



Siehe auch:
Helge Sunde Norske Store Orkester
Marilyn Mazur
Batagraf
Ragnhild Furebotten

 Ensemble Denada | Helge Sunde: Windfall

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.helgesunde.com

   

Finding Nymo
(2009, ACT/Contraire 9492-2)

Nach seinem Big Band-Debüt hat Helge Sunde zwar keinen allzu großen Schritt nach vorne gemacht; er bleibt bei dem Konzept und Klang des Vorgängers – klassischer Big Band-Sound gepaart mit modernen Klangfarben, insbesondere dynamischen Leckerbissen und raffinierte Arrangements.

Gleich zwei Nymos hat er gefunden: Tenorsaxer Atle und Sopransaxer Frode, letzterer ist auch einer der Hauptsolisten, zudem sind Børge Are Halvorsen und Nils Jansen (beide diverse Saxofone) hervorzuheben, natürlich auch die Percussionistin Marilyn Mazur. Verschiedene Länder und Stile inspirierten Helge Sunde (»When In Rome«, »Valse Trieste«), am schönsten aber ist das letzte Stück, die traumhafte Ballade »Lullaby Of Broltesia«. (tjk)



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