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Alle Rezensionen zu Nikolaj Hess
(Genre »Jazz«, Land »Dänemark«)

 

Trio
(2012, Eigenverlag/Gateway Hess-1)

Kinder, wie die Zeit vergeht... Fünfzehn Jahre ist es schon her, seit Bob Dylan mit dem späten Meisterwerk »Time Out Of Mind« in seinen dritten Frühling eintrat. Wenn der zwischen Kopenhagen und New York pendelnde Hess sein neues Album mit dessen »Make you feel my Love« eröffnet, wird man wieder einmal gewahr, dass der Song und das dazu gehörige Album längst Klassikerstatus eingenommen haben. Doch damit nicht genug: Später interpretiert er auch noch Dylans bereits über fünfzig Jahre altes »Masters of War« - und, noch älter, Duke Ellingtons »Cottontail«. Unmissverständlich also: Nikolaj Hess steht zur Tradition, und sein Trio mit den beiden renommierten New-Yorkern Tony Scherr am Bass und Kenny Wollesen am Schlagzeug folgt durchweg einer lange gepflegten - und nach wie vor beliebten - Linie des akustischen Jazz.

Meist erfüllt Hess solche Pianotrio-Erwartungen mustergültig. »Masters of War« gewinnt er über eine lange Laufzeit spannende Aspekte ab, und kaum weniger einnehmend sind manche seiner eigenen Stücke wie »Film« oder »Kontra«. In anderen Fällen bleibt es beim gediegen ausgeführten Standard-Jazz, wohlklingend und ordentlich erledigt, aber eben auch recht arm an Überraschung und eigenen Blickwinkeln. (ijb)



Siehe auch:
Sissel Vera Pettersen & Nikolaj Hess
Marilyn Mazur
Hess / AC / Hess Spacelab
Mette Juul

Nikolaj Hess: Trio

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.nikolajhess.com

   

Global Motion
(2009, Stunt STUCD 09132)

»GLOBAL MOTION« ist gut. Nikolaj Hess besinnt sich auf seine Kernkompetenz, sprich: modernen Jazz mit World Music-Anleihen, dazu die passenden Musiker – schon »African Trees« erfreut mit einem Oud-ähnlichen Gitarrensolo von Ben Monder, und Hess lässt sein Piano fein perlen.

Gewinn bringt auch Marc Mommaas, der mit viel Power spielt und sein Saxophon gern mal exstatisch röhren lässt. John Hebert (b) und Tony Moreno (dr) grooven gut, nicht nur in »Lost In The Bush In A Broken Down Volkswagen In Nigeria«. Als Gast setzt Jeff Ballard ein paar Percussion-Farbtupfer in eine ohnehin bunte und abwechslungsreiche CD, die wohl Nikolaj Hess' bisher beste ist. (tjk)



Siehe auch:
Hess Is More



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