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Alle Rezensionen zu Anders Christensen, Trio
(Genre »Jazz«, Land »Dänemark«)

 

Dear Someone
(2009, Stunt STUCD 09102)

Zunächst erscheint Anders Christensens Trio wenig spektakulär; er hat dem Genre Piano-Trio kaum bahnbrechend Neues hinzuzufügen. Aber manche CDs entfalten ihre Qualität erst beim dritten, vierten Hören – wer »DEAR SOMEONE« diese Chance gibt, wird reich belohnt. Mit dem Titelstück, einem herrlich schrägen Blues von Gillian Welch eröffnet Anders Christensen; Paul Motians »Split Decision« kommt auch recht monk-mäßig daher. Aaron Parks ist kein brillierender Selbstdarsteller, sondern spielt sehr mannschaftsdienlich und kann auch minutenlang aussetzen.

Anders Christensen legt keinen Wert auf ultraschnelle Virtuosität. Seine Soli haben aber Melodie und schönen Ton, besonders wenn er diese unbegleitet spielt wie in seinem »Spend All The Money«. Ein bald 80-jähriger stiehlt den Partnern aber blitzsauber die Show: Paul Motian ist immer noch einer der interessantesten Drummer im Jazz, er ist der Meister des »Trotzdem Groove«. Zudem schreibt er ganz feine Stücke: »Once Around the Park« und »Arabesque« gehören zu den Highlights eines Klaviertrios mit eigenem Ansatz: kurze Stücke, wenig Show, viel Qualität. (tjk)



Siehe auch:
Mikkel Nordsø Quintet
Jakob Dinesen, Anders Christensen & Paul Motian
Jakob Dinesen
Aaron Parks

Anders Christensen: Dear Someone



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